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Flossenschwimmen Die Trophäen gehen aus Rostock fort „auf die Reise“

Von Bernd-Dieter Herold | 10.11.2019, 23:15 Uhr

Der große „Pott“ beim 53. Pokal der Hansestadt im Finswimming wechselt zum SC DHfK Leipzig.

Die Trophäen des vom TSC Rostock 1957 am Freitag und Sonnabend auf den 25-Meter-Bahnen der Schwimmhalle Neptun ausgerichteten 53. Pokals der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen sind auf Reisen gegangen. Nach drei Siegen in Serie mussten die Rang drei belegenden Gastgeber (958 Punkte) in der Besetzung Lisa Dethloff, Anne Kristin Eisenberg, Nele Rudolf, Valerie Rumrich, Lisa Schäfer, Jannik Buhr, Hannes und Norman Fritsch sowie Ben Ole Winter den großen „Pott“ dem SC DHfK Leipzig (1197) überlassen. Zweite wurden die Finswimmer des Aqua Club Liberec (1019).

Den „Detlef-Meyer-Gedächtnis-Pokal“ sicherte sich Julius Mörstedt aus Weimar mit 3:04,59 Minuten für 400 Meter Streckentauchen.

Über 200 Meter Flossenschwimmen holte sich die Berlinerin Johanna Schikorra gegen die Konkurrenz aus Tschechien, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden den Pokal des Oberbürgermeisters.

Auch die ersten Plätze im Speed Diving Cup über 200 Meter Streckentauchen gingen an die Konkurrenz. Bei den Damen war mit 1:32,37 Minuten Anais Verger (Breizh Finswimming Team Rennes/Frankreich) die Schnellste, während Max Poschart (Leipzig/1:22,08) bei den Herren die Hand zuerst am Beckenrand hatte.

Für die beste Nachwuchsleistung wurde der Franzose Axel Torremocha geehrt.

Im „Oldie-Goldie-Race“ (viermal 50 Meter Mixed) sprangen viele Ehemalige ins Wasser. So auch Peter „Szadder“ Szadkowski, mit 64 Jahren der Nestor, Vereins-Chef Uwe Etzien, Max Lauschus und Jens Peter Ostrowsky. Letzterer, heute Coach beim TSC 1957, sagte: „Wir wollten etwas für die Tradition tun und holten abends noch so manche Story hervor.“