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Ein Artikel der Redaktion NNN

FC Hansa Rostock Maximilian Ahlschwede hofft auf ein Erfolgserlebnis

Von Thomas Baake und André Gericke | 01.02.2019, 16:50 Uhr

Der Rückkehrer stand auch schon mal beim SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag, dem Auswärts-Gegner am Sonntag ab 13 Uhr

Die Hansa-Kogge steuert am Sonntag auf ihr nächstes Auswärtsspiel in der 3. Fußball-Liga zu. Das Ziel ist die Brita-Arena: Die Rostocker sind beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast und wollen die ersten Punkte nach der Winterpause einfahren. Einer, der beide Vereine kennt, ist Maximilian Ahlschwede. Der Rechtsverteidiger stand für die Hessen auf dem Platz – insgesamt 26 Drittliga-Spiele von 2013 bis 2015 – und kickt aktuell für die Ostseestädter. Zu seinem alten Verein hat er jedoch keinen großen Bezug mehr. „Die Kontakte sind abgebrochen“, gesteht Ahlschwede. Lediglich Christian Hock als Sportlicher Leiter sei ihm noch ein Begriff. Ein Lob hat er allerdings für das Stadion: „Es ist ein guter Platz.“ Der Defensivmann hofft, dass es aktuell auch noch so ist.

Er kennt beide Städte und beide Clubs. Rostock ist für ihn ein Stückweit seine Heimat geworden. Denn bei den Hanseaten hat er jetzt bereits zum zweiten Mal angeheuert. Von 2015 bis 2017 trug der Rechtsverteidiger schon 83-mal bei Spielen in der 3. Liga das Trikot der Hansestädter und erzielte drei Tore. „Ich bin ein Kind der Ostsee“, so Ahlschwede zu seiner Beziehung zur größten Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit Blick auf die Partie sieht Hansas Nummer 34 ein normales, aber wichtiges Spiel. Es sei „vollkommen wurscht“, gegen wen ein Erfolgserlebnis zustande komme. Wie kann es in einem fremden Stadion klappen? Der Grundstein sei, zu null zu spielen, und das offensive Potenzial müsse besser ausgeschöpft werden. Bei Eintracht Braunschweig vor einer Woche war das noch nicht der Fall – 0:2. „Ahli“ wurde nach seiner kurzfristigen Rückkehr aus Würzburg in der zweiten Hälfte eingewechselt.

Nach einer weiteren Trainingswoche hat sich der Kicker noch dichter an die Mannschaft herangearbeitet. Hansa-Trainer Jens Härtel ließ sich jedoch nicht in die Karten gucken, ob Maximilian Ahlschwede morgen zur Startformation gehört. Klar hingegen ist, dass die Hessen in einem 4-4-2-System antreten und gern mit einem aggressiven Pressing agieren. Dem könne das Team von der Ostsee mit dem taktischen Mittel der Zwei-Kontakt-Pässe entgegenwirken und den Ball schnell durch die eigenen Reihen zirkulieren lassen.