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Fußball Der IFC hat nicht vor, seine Tabellenführung abzugeben

Von Arne Taron | 12.02.2019, 14:13 Uhr

In Staffel I der Kreisklasse Warnow I gewinnt der Internationale FC elf von zwölf Spielen und stellt die beste Abwehr.

In der Staffel I der Fußball-Kreisklasse Warnow liegt der Internationale FC Rostock mit elf Siegen aus zwölf Spielen auf Meisterkurs und stellt zudem mit zwölf Gegentoren die beste Abwehr. Nur einmal (0:1 gegen den SSV Satow II ) wurde verloren. „Die erste Saisonhälfte war für uns eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Da war die neue Liga mit vielen neuen Gegnern, darüber hinaus hatten wir teilweise sehr mit Verletzungen zu kämpfen, so dass wir quasi jede Woche irgendwie durchtauschen, teilweise sogar experimentieren mussten“, analysiert IFC-Vizepräsident Eike Dettmann die bisherige Serie und stellt erfreut fest: „Dass wir so viele enge und schwere Spiele dennoch für uns entscheiden konnten, zeigt, dass wir in der Breite gut aufgestellt sind und sich die harte Trainingsarbeit lohnt. Die restliche Saison steckt für die Mannschaft und den Verein voller Arbeit, denn wir haben nicht vor, unsere Tabellenführung herzugeben.“

Neuling BSG Retschow ist Zweiter. Spielertrainer Danilo Hellwig: „Grundsätzlich kann man zufrieden mit unserer Leistung sein. Eine spielerische Steigerung im Gegensatz zum Saisonanfang ist zu erkennen. Allerdings zeigen wir nicht immer konstante Leistungen, was uns schon einige wichtige Punkte kostete. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Auf einem guten dritten Platz befindet sich die dritte Mannschaft des PSV Rostock. „Damit können wir zufrieden sein“, schätzt Spieler Michael Olschewski ein.

Nach Zählern gleichauf liegt der Vierte SC Viktoria Rostock, der noch ein Spiel mehr auszutragen hat als der PSV III. „Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Erst stehen wir zwangsläufig als Kreisliga-Absteiger fest, dann spielen wir uns unter die Top-Mannschaften der Unterklassigkeit. Wir sind mit unserer Hinrunde zufrieden, obwohl wir enttäuscht aus der Partie gegen den TSV 2011 gingen (1:2-Heimniederlage – d. Red.), und wir ärgern uns auch, dass wir im spannenden Schlagabtausch mit dem IFC (auswärts 2:4 – d. Red.) den Kürzeren zogen. Mit unserer Torausbeute können wir uns aber jedesmal in eine gute Ausgangsposition bringen“, bilanziert Morris Neu von Viktoria.

Im Mittelfeld der Tabelle rangieren der SV Parkentin II, die LSG Elmenhorst II, der ESV Lok Rostock II und der TSV 2011.

Robert Behnke vom ESV Lok II meint zum bisherigen Abschneiden: „Wir haben im Laufe der Hinserie unsere Fehler im Defensivbereich abgestellt, unsere Tormöglichkeiten, die wir immer hatten, in den letzten Spielen 2018 auch genutzt und noch unsere Punkte geholt.“

„Die Tabelle lügt nicht, wir bekommen leider unsere Spiele nicht konstant genug über die Bühne und vertändeln so viele Punkte. Besonders in der Defensive haben wir noch viel Arbeit vor uns. Wir müssen hier mehr Sicherheit ausstrahlen“, stellt Felix Rösler von der LSG Elmenhorst II fest.

„Leider hat die Einstellung über die komplette Hinrunde überhaupt nicht gestimmt, nicht im Training, geschweige denn im Spiel. Dann kamen noch drei dauerhaft Verletzte hinzu, die wir als Team einfach nicht ersetzen konnten. Ich hoffe, dass in der Winterpause jeder einzelne Spieler in sich geht, damit wir eine erfolgreiche Rückrunde zeigen“, so TSV-2011-Vorsitzender Marcel Heß.

Auf dem vorletzten Platz liegt die TSG Neubukow II. „Ein paar mehr Punkte hatten wir uns schon erhofft, und die waren auch drin. Aber unser Hauptaugenmerk liegt derzeit darauf, die Mannschaft personell zu stabilisieren und auch etwas zu verjüngen. Da sind wir auf einem guten Weg. Nach jetzigem Stand wird es auch keine Absteiger geben. Da können wir ohne Druck agieren“, erläutert Coach Dirk Matthews.

Daniel Bubolz, Trainer von Schlusslicht HSG Warnemünde II, sieht die 1. Halbserie so: „Leider hatten wir viel Verletzungspech und konnten daher selten in Top-Besetzung spielen, was sich auch in der Tabelle widerspiegelt.“