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Leichtathletik Dreispringerin Mara Häusler zahlt Lehrgeld

Von Andre Gericke | 17.02.2019, 16:31 Uhr

Die Rostockerin wollte bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften unbedingt ins Finale. Doch leider wurde nichts daraus.

Dreispringerin Mara Häusler zahlte bei ihrem ersten Auftritt bei den „Großen“ ein wenig Lehrgeld. Die Rostockerin kam bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Erwachsenen in Leipzig über 12,50 Meter nicht hinaus und wurde am Ende beim Sieg der Favoritin Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz/14,38 m) Zehnte. „Mara hatte sich fest vorgenommen, ins Finale einzuziehen. Doch leider konnte sie das nicht umsetzen. Es war ein bisschen schade, denn es wäre in jedem Fall drin gewesen“, sagte ihr Heimtrainer Peter Schörling. Doch wie schon bei den „Norddeutschen“ in Neubrandenburg hatte die 19-Jährige Probleme mit dem Anlauf. Während jedoch in der Vier-Tore-Stadt die Sprünge ungültig waren, weil sie das Brett nicht traf, so verschenkte sie diesmal eine bessere Weite durch zu zögerlichen Anlauf. „Wenn man bedenkt, dass der Balken 20 Zentimeter breit ist und sie dann noch zehn Zentimeter davor abspringt, dann sind das die 25 bis 30 Zentimeter, die fehlten, um noch drei weitere Versuche zu erhalten. Aber wer weit springen will, der muss eben gut sprinten“, so Schörling weiter. Ab sofort gilt die volle Konzentration von Mara Häusler nun dem Training für die Freiluft-Saison. Im März steht ein Trainingslager mit dem Bundeskader an.

Ergebnis Dreisprung: 1. Kristin Gierisch (Chemnitz) 14,38 m, 2. Jenny Elbe (Dresden) 13,76, 3. Maria Purtsa (Chemnitz) 13,46, … 9. Mara Häusler (1. LAV Rostock) 12,50