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Handball Bad Doberaner Trainer will einen sicheren Sieg sehen

Von Klaus-Peter Kudruhs | 21.02.2019, 15:26 Uhr

Die Männer des Bad Doberaner SV treffen am Sonnabend um 19 Uhr daheim auf den Grünheider SV und wollen unbedingt punkten

In der Oberliga Ostsee-Spree der Handball-Männer muss der Bad Doberaner SV (13./12:24) nach der unvermeidlichen Niederlage beim Spitzenreiter Stralsunder HV am Sonnabend ab 19 Uhr in der eigenen Stadthalle unbedingt wieder zwei Punkte einfahren. Dafür kommt der Grünheider SV (12./13:21) vielleicht gerade recht. „Unser Konkurrent verlor zuletzt gegen den Zweiten HSV Insel Usedom gerade mal mit drei Toren Unterschied und möchte diese Scharte sicher gegen uns auswetzen. Wenn es uns gelingt, eine ordentliche Abwehr zu stellen, die konsequent alle Angriffsversuche der Gäste unterbindet, dann ist dies schon ein Zähler. Der andere muss im Angriff gewonnen werden“, so DSV-Trainer Andreas Köster. Beim 24:24 in Grünheide klappte es bei den Münsterstädtern bis zum 24:22 (58.) gut, doch dann ließen die Mecklenburger noch zwei Treffer zu. Solche Schlafmützigkeiten und das Auslassen bester Chancen sollen sich nicht wiederholen. „Deshalb Druck von der ersten Minute an. Die Mannschaft weiß, dass ich einen sehr sicheren Sieg sehen will“, so der Coach abschließend.

Dolphins wollen es genauso machen wie beim 34:16 im Hinspiel

Für die Frauen des Rostocker HC (3./22:8) geht es in der Oberliga Ostsee-Spree am Sonnabend bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (11./7:23) weiter. Um 16 Uhr wird diese Partie in der Sporthalle des Ludwigsfelder Ortsteils Ahrensdorf angepfiffen. Nach den beiden Siegen zuletzt geht es für die Rostock Dolphins nach dem Prinzip „Aller guten Dinge sind drei“. Es wäre erst ihr vierter Auswärtserfolg der Saison. Auf den Unterschied zwischen beiden Teams in der Tabelle sollte der RHC nicht schauen, denn ohne eigene Anstrengungen wird es auch beim Vorletzten nicht gehen. „Meinen Spielerinnen habe ich in der Vorbereitung eingeschärft, so zu Werke zu gehen wie beim 34:16 in eigener Halle. Dort waren wir sehr konsequent in der Defensive, immer wieder erfolgreich auf Ballgewinne aus und konterten die HSG aus“, so Trainerin Ute Lemmel.

Ein kleiner Blick auf das Klassement lohnt sich für die Rostockerinnen aber doch, denn zum Zweiten BFC Preussen – verlor zuletzt bei Spitzenreiter VfV Spandau deutlich mit 21:33 – beträgt der Rückstand nur noch einen Zähler.

B-Jugend: RHC gegen Frankfurt, HC Empor in Potsdam

Keine leichten Aufgaben haben die hiesigen B-Jugend-Teams am Sonntag in der Oberliga Ostsee-Spree zu lösen.

Die Mädchen des Rostocker HC (3./15:5) werden ab 14 Uhr in der Fiete-Reder-Halle Marienehe vom Frankfurter HC (5./ 9:9) gefordert. „Wenn an der Oder auch nicht mehr ganz großer Handball geboten wird, in der Nachwuchsarbeit ist der FHC immer noch mit im Spitzenbereich. Dies wissen wir und werden unser Team entsprechend vorbereiten“, so Trainerin Ute Lemmel. Immerhin haben die Rostockerinnen den „Ruf“ eines 17:15-Siegers aus dem Hinspiel zu verteidigen.

Zur gleichen Zeit starten die Jungen des HC Empor Rostock (6./14:14) den Versuch, Gastgeber 1. VfL Potsdam (3./19:7) zumindest einen Punkt abzunehmen. Platz sechs würde am Ende den Klassenerhalt ohne Qualifikation sichern. Im ersten Vergleich in dieser Saison gab es eine knappe 21:25-Niederlage für die B-Jugend des HC Empor, als die Rostocker nach dem 18:20 (41.) abreißen lassen mussten.