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Handball Bad Doberaner SV gelingt ein weiterer Befreiungsschlag

Von Klaus-Peter Kudruhs | 24.02.2019, 14:44 Uhr

Der Doberaner SV schlug in der Oberliga Ostsee-Spree den Grünheider SV 30:24. Auch die Frauen des RHC waren siegreich.

Die Handballer des Bad Doberaner SV bezwangen in der voll besetzten Stadthalle den Grünheider SV sicher mit 30:24. „Es war ein weiterer Befreiungsschlag für den Klassenerhalt in der Oberliga Ostsee-Spree. Wir haben den direkten Kontrahenten in der Tabelle überholt und halten so auch den Anschluss ans Mittelfeld. Alle knieten sich voll rein“, freute sich Trainer Andreas Köster.

Zwar mussten die Münsterstädter ohne den angeschlagenen Spielgestalter Yan Vizhbovskyy auskommen, doch Torhüter Oliver Schröder war wieder mit von der Partie.

Die Hausherren machten sofort Nägel mit Köpfen und offenbarten mit dem 6:2 (11.) ihren Plan vom Sieg, von dem sie nicht abkamen. Trotz des zwischenzeitlichen 6:8 versuchten sie immer, die Grünheider Angreifer rechtzeitig zu stellen, um nach Ballgewinnen die verwundbaren Stellen am gegnerischen Kreis zu suchen und zu finden. Bis zum 14:10 zur Pause klappte dies auch spielerisch gut.

„Das Umkehrspiel sollte besser und schneller vollzogen werden, um über die erste und zweite Welle zu Treffern zu kommen“, so Andreas Köster über die Worte, die er in der Kabine an die Mannschaft richtete – mit Erfolg: Das erfolgreiche Spiel der Doberaner setzte sich nach dem Wechsel fort. Von allen Positionen ging Torgefahr aus. Rechtsaußen Tim Lehwald, Jan-Eric Traub, Sebastian Voigt – mit elf Treffern erfolgreichster Werfer –, Maxi Lendner, Ben Meyer, Matthias Jahn und Linksaußen Hannes Schulz kamen immer wieder zum Abschluss. So war mit dem 22:14 (43.) fast alles entschieden.

Bad Doberan: Schröder, Florian Voigt – Rasch 1, Lehwald 3, Traub 3, Sebastian Voigt 11/7, Meyer 3, Jahn 2, Lendner 3, Schulz 4, Stöwsand, Glaser, Paul, Fandrich

Zwei gute Nachrichten für den Rostocker HC

Zwei gute Nachrichten gab es von den Frauen des Rostocker HC (3./24:8) beim Spiel der Oberliga Ostsee-Spree bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (11./7:25). Die eine war der deutliche 29:12-Auswärtssieg, die andere, schon zukunftsweisende: Am Rande der Partie wurde bekannt, dass Linksaußen Nicole Rotfuß dem RHC auch in der kommenden Saison die Treue halten wird.

Die Gäste hatten ihre Hausaufgaben gemacht. Nur in der Anfangsphase bis zum 3:3 (9.) holperte es bei ihnen noch etwas. Die Defensive mit zwei starken Torfrauen stand zwar von Beginn an felsenfest, aber im Vorwärtsgang gab es noch „unnötige Stockfehler“, die nach Meinung von Trainerin Ute Lemmel letztlich einen höheren Sieg verhinderten.

Das Spiel kam in die gewollten Bahnen, als erst Rieke Anderson traf, dann Liza Johannisson ihr drittes von insgesamt acht Toren markierte und Nicole Rotfuß zum 6:3 (13.) konterte. Endgültig war die Partie entschieden, als die Dolphins dem 12:5 zur Halbzeit neun Treffer in Folge zum 21:5 (46.) folgen ließen.

„Es freut mich, dass wir immer wieder den Abschluss gesucht und diesmal auch die Fehlerquote geringer gehalten haben. Von einigen Spielerinnen wünsche ich mir noch mehr Selbstvertrauen, aber wir sind da auf einem guten Weg“, schätzte Ute Lemmel nach diesem ungleichen Treffen ein.

Rostocker HC: Berger, Peters – Schwarz 1, Stammer, Krebs 1, Johannisson 8, Krüger 4, Anderson 4, Strack, Leonhardt 1, Fränk 5/2, Rotfuß 3, Schlegel 2/1