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Ein Artikel der Redaktion NNN

FC Hansa Rostock „Ich bin eher für das Verteidigen zuständig“

Von Thomas Baake | 28.02.2019, 15:11 Uhr

Abwehrspieler Julian Riedel über die Begegnung mit 1860 München, seinen Torriecher und das Stürmer-„Kaltstellen“

„Wir haben einen guten Matchplan, den wir jedes Spiel probieren umzusetzen. Wir wollen aggressiv gegen die Männer spielen und Druck ausüben. Das ist uns zuletzt gut gelungen, bis auf das Ergebnis gegen Meppen (0:2 – d. Red.). Sonntag gegen 1860 München (13 Uhr Stadion an der Grünwalder Straße – d. Red.) wollen wir es wieder besser machen“, sagt Julian Riedel vom Fußball-Drittligisten FC Hansa vor der Begegnung bei den „Löwen“. Das Hinspiel im Ostseestadion endete 2:2: „Es war eine sehr umkämpfte Partie. 1860 hat eine sehr schlagfertige Truppe. Es war am Ende ein gerechter Punkt. Wir hätten aber auch gewinnen oder verlieren können“, blickt der 27-Jährige zurück.

Auf einen Mann gilt es sich auf jeden Fall im Sturm der Münchner zu konzentrieren: Sascha Mölders. „Erst mal ist er ein sehr erfahrener Spieler. Da muss man sich gut coachen, clever verteidigen und nicht zu viele Räume in der Box geben. Er ist zwar nicht mehr der Schnellste, hat aber noch immer einen guten Torriecher. Aus dem Spiel heraus kann man ihn gut kontrollieren“,verrät Riedel.

Der eigene Torinstinkt ist bei Hansas Nummer 3 in der bisherigen Karriere nicht so groß. „Ich habe ein Tor für Bayer Leverkusen (1:0 in der Europa League gegen Rosenborg Trondheim – d. Red.) erzielt, das war das einzige Tor was ich gemacht habe. Ich bin eher für das Verteidigen zuständig. Das ist meine Hauptaufgabe “, definiert der 1,82 Meter große Fußballer.

Den kommenden Gegner kennt Riedel schon aus der 2. Liga, als der Innenverteidiger mit Erzgebirge Aue in der Allianz Arena spielte. „Es ist ein Traditionsverein mit großer Bundesliga-Vergangenheit. Die Löwen haben auch lange in der 2. Liga gespielt. Man hört, dass es da rumort und ein bisschen chaotisch im Club ist. Sie haben tolle Fans und eine gute Stimmung in einem jetzt ehrwürdigen Stadion. Man kann sich darauf freuen“, analysiert der gebürtige Rheinländer die Situation bei 1860.