Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Handball-Verbandsliga Männer der HSG Uni bleiben auf Platz zwölf

Von Klaus-Peter Kudruhs | 02.04.2019, 14:47 Uhr

Der 28:27-Erfolg aus dem Hinspiel reicht den Rostockern nicht – sie verlieren 26:30 beim Plauer SV.

In den Platzierungsspielen der Handball-Verbandsliga der Männer gab es nur für den Bad Doberaner SV ein Erfolgserlebnis.

SV Matzlow-Garwitz – Bad Doberaner SV II 19:19 (10:8)

Nach dem 25:22-Heimsieg reichte es für die Münsterstädter auswärts nur zu einem 19:19. Das Team um Spielertrainer Henning Krüger war eigentlich gut aufgestellt. Für eine ordentliche Abwehrarbeit reichte dies, es taten sich aber doch einige Abschlussprobleme auf. So wurden u. a. auch zwei Siebenmeter nicht genutzt und die 19:18-Führung nach Zeitstrafe und Siebenmeter noch eingebüßt.

Bad Doberan II: Ludwig, Polkow – Störp 1, Sitarek 2, Wachtel 2/1, Sachse 3, Sachs 5, Möde 2, Furche 3, Blank, Kotzian, Gutsche 1, Krüger

Plauer SV – HSG Uni Rostock 30:26 (19:14)

Nach dem 28:27-Erfolg aus der ersten Begegnung unterlagen die Rostocker im Rückspiel ohne Trainer mit 20:30 und bleiben so in der Gesamtwertung auf Platz zwölf.

Die Gäste führten bis zum 6:5 (9.), liefen dann aber bald einem Rückstand hinterher. Ganz schlecht bei der HSG Uni die Chancenverwertung. Allein fünf der sieben Strafwürfe landeten nicht im Plauer Kasten.

HSG Uni Rostock: Kaschel, Derner – Schulze 5, Weber 2, Locker, Stegemann 2, Schumacher 2, Hiller 6, Müller 3, Bäumer 6/2

SV Crivitz – SV Warnemünde II 34:29 (18:12)

Nach dem 31:21 im ersten Duell reichte dem SVW II ein 29:34, um in der Endabrechnung den 13. und damit vorletzten Platz zu belegen. Es war kein Ruhmesblatt, eher eine letzte Pflichtaufgabe mit vielen Lässigkeiten in Abwehr und Angriff. Schon zur Pause war nicht mehr viel aufzuholen. Da fehlte wohl doch auch die Motivation.

SV Warnemünde II: Strelnikov, Pelz – Krüger, Schmidt 5, Dierking 7, Lüthe 5/1, Brauer 1, Schultz, Oetjens 7, Rosenau 2, Staeben 1, Klusmann 1, Brüdigam, Hartwig

SV Warnemünde II um einen Punkt gebracht

In der Verbandsliga der Handball-Frauen kochten vor allem zum Ende der Partie des SV Warnemünde in Neukloster die Emotionen hoch – verständlicherweise.

HSG Uni Rostock – Bad Doberaner SV 34:25 (20:13)

Während die HSG Uni fast die derzeit beste Formation aufbieten konnte, starteten die Gäste doch mit vielen „Ersatzkräften“. So gesehen war DSV-Coach Torsten Römer trotz der klaren Niederlage nicht unzufrieden: „Unter diesen Umständen kann ich mit dem Ergebnis leben.“ In seinem Team waren beide Torfrauen ausgefallen, so dass sich Astrid Kraeft zwischen die Pfosten stellte. Sie machte ihre Sache gut – trotz Kopftreffer bei einem Siebenmeter in der 13. Minute, wofür Schützin Christina Magritz sofort die rote Karte sah. Uni spielte kompakt als Mannschaft, ging schnell mit 3:1 in Führung und gab sie nicht mehr aus der Hand.

HSG Uni: Katschke, Glumm – Teich, Schön, Zerbe 6/2, Breitsprecher 10/2, Magritz 2/2, Ihde 1, Zädow 1, Münickel 11/1, Böttger 3

Bad Doberan: Kraeft – Dobbert 3, Schmidt 3, Wende 5/2, Schriewer 1, Ott 7, Nowak, Busch 2/1, Davidek 1, Rosenkranz, Furche 2, Frank 1

VfL Blau-Weiß Neukloster – SV Warnemünde II 24:23 (13:12)

Durch eine fatale Fehlentscheidung nach Spielende wurde der SVW II beim Favoriten um einen gerecht erkämpften Punkt gebracht. Dazu erklärte Gäste-Trainer Stefan Strack: „Wir glichen 30 Sekunden vor Schluss aus. Neukloster hatte noch mal die Chance, bekam nach einem Foul einen Freiwurf zugesprochen. Doch die Uhr auf der Anzeigetafel war bereits abgelaufen, bevor die Spielerin den Freiwurf-Punkt erreichte. So konnte eigentlich nur noch ein direkter Wurf ausgeführt werden. Neukloster jedoch spielte noch einen Pass und erzielte ein irreguläres Tor nach Spielende.“ Der Verlauf der Begegnung wurde so zur Nebensache. Die Ostseestädterinnen konnten einen 22:19-Vorsprung nicht halten, weil etliche Torchancen vergeben wurden, so auch zwei Siebenmeter.

SV Warnemünde II: Bladt – Jens, Eisenberger 2, Langhans, Maske 8/2, Lewandowski 8/2, Liefländer 4, Albrecht, Köhler, Seedorf 1

SSV Einheit Teterow – SV Eintracht Rostock 26:25 (12:15)

Eintracht war beim eigentlichen Favoriten drauf und dran zu punkten. „Wir haben uns in der Endphase etwas blöd angestellt. Sicher war es bei diesem kraftraubenden Spiel auch eine Frage der Zeit, wann uns die Puste ausgehen würde“, meinte Trainer Ralf Steinke. Seine Mannschaft legte gut vor, nach dem 18:12 (35.) unterlief ihr aber doch der eine oder andere Fehler. So kippte Teterow das Match ab dem 23:22 (51.).

SV Eintracht: Ander 1, Garbsch – Kamp, Hantel 2, Jakobs 7, Höfert 9/3, Christen, Rick 1, Jankowski 5, Fiedler, Rohde

Schwaaner SV – Stralsunder HV 25:32 (12:15)

Ohne Trainerin Kathrin Behm, die von Spielerin Maria Eick vertreten wurde, wehrte sich Schwaan lange, holte einen 1:4-Rückstand auf und lagen auch beim 20:22 (46.) noch gut im Rennen. Am Ende waren die Stralsunderinnen cleverer.

Schwaan: Utzmann – Klatt 1, Abrahamczyk, Radlof 4, Bolte 1, Reichl 4, Berger 4, Aude 6, Burghardt 1/1, Ahrens 4, Valentin