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Handball Feldspielerin Emily Selle beim Siebenmeterwerfen im Tor

Von Klaus-Peter Kudruhs | 07.05.2019, 17:01 Uhr

Rostocker HC gewinnt dramatisches Spiel um Platz drei bei der Nordostdeutschen Bestenermittlung der weiblichen C-Jugend.

Mit einer Bronzemedaille kehrten die C-Jugend-Handballerinnen des Rostocker HC von der Nordostdeutschen Bestenermittlung aus Berlin zurück.

In der Vorrunde leistete sich der RHC gegen den späteren Zweiten Berliner TSC einen „Fehlstart“ (10:20). Den HSV Magdeburg (17:9) und Frankfurter HC (19:13) besiegte er indes sicher. Das Halbfinal-Duell mit dem TSV Rudow „verlief fast die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe. Unser Team holte einen Drei-Tore-Rückstand auf, schaffte aber nur zweimal den Ausgleich. Am Ende unterlagen wir denkbar knapp 18:20“, schilderte Trainerin Bärbel Kordt den Spielverlauf.

Die Partie um Bronze gegen den BSV Sachsen Zwickau verlief ähnlich spannend. 13:12 für Rostock stand es zur Pause und 24:24 nach 40 Spielminuten. Auch eine zweimalige Verlängerung brachte keine Entscheidung (27:27). Im Siebenmeterwerfen war erst nach 16 (!) Versuchen der 34:33-Erfolg des RHC perfekt. Kurios: Beim Sieger übernahm Feldspielerin Emily Selle beim Siebenmeterwerfen die Position zwischen den Pfosten und war auch als Schützin erfolgreich. „Unsere Abwehr stand gut, vorne wurde kaum eine Chance ausgelassen. Wir konnten ohne einen Bruch im Spiel durchwechseln, weil wir als Mannschaft funktionierten“, freute sich Bärbel Kordt, die die Leistung von Lotte Nowak, Aenne Schult, Kim Lang und Emily Selle noch etwas hervorhob.

Rostocker HC: Angelina Walter, Lea Sophie Ziemke – Kim-Angelina Lang 7/3, Lotte Nowak 30/9, Jette Köppen 10, Aenna Schult 13/2, Emily Selle 18/4, Alina Baeker 2, Henrike Diener 2, Emilia Schultz 6, Analena Schön 2, Jette Burghardt 1, Megan Pieth 7

Platz acht für die Jungen des HC Empor

Den achten Platz belegten die C-Jugend-Handballer des HC Empor bei der Nordostdeutschen Bestenermittlung in Magdeburg. Das Team von Trainer Georg Jaunich gewann von den fünf Spielen leider nur eines.

Der HC Bremen hatte kurzfristig abgesagt, so dass die Rostocker in ihrer Vorrunde nur drei Begegnungen bestritten. Sie wurden alle verloren: gegen die SG AC/Eintracht Berlin 11:15, den späteren Turniersieger SC Magdeburg 16:21 und den TSV Hannover-Burgdorf 14:17, wobei sich die „Emporkömmlinge“ in dieser Begegnung nach 0:8-Rückstand mit sechs Toren am Stück wieder in Reichweite kämpften (10:12), bevor dann bedauerlicherweise Michl Reichardt verletzt ausfiel.

So blieb am darauffolgenden Tag nur noch die Trostrunde. Aber auch hier unterlag der HC Empor zunächst – 15:16 gegen den Hamburger SV. Lediglich den Vergleich mit dem ThSV Eisenach gewannen die Rostocker abschließend mit 10:9.

HC Empor: Leon Johannisson, Franz Bossow – Alexander Schütze, Max Eichhorn, Max Kahl, Michl Reichardt, Juri Richter, Matti Häfner, Jan Schulz, Sander Saß, Finnegan Wittkopp, Ole Brüggmann