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Shorttrack Guter 16. Platz für Svea Rothe beim EYOF in Sarajevo

Von Peter Richter | 12.02.2019, 22:35 Uhr

Die Rostocker Kurzbahn-Eisschnellläuferin hat ihr Ziel erreicht: Über 500 m überstand sie die erste Runde und wurde 16.

Svea Rothe vom ESV Turbine hat ihr Ziel erreicht: Beim European Youth Olympic Festival (EYOF) in Sarajevo überstand die einzige Teilnehmerin aus Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag über 500 Meter die erste Runde. Als Dritte ihres Vorlaufs hinter der Italienerin Confortola und der Weißrussin Dambrouskaya zog die Rostockerin ins Quarterfinal ein und wurde insgesamt Sechzehnte. Und das, obwohl es erneut Probleme mit ihren Schienen gab (die auf der Anreise zunächst verschütt gegangen waren).

„Es lief auf jeden Fall besser als am Montag (1500 m Rang 24 – d. Red.), obwohl ich im letzten Lauf wieder andere Kufen bekommen habe. Der Radius stimmte nicht, und meine Trainer Diana Scheibe und Johannes Markert meinten, es wäre besser, meine Ersatzkufen zu nehmen. Ich freue mich aber sehr über den 16. Platz. Die Zeiten hätten noch besser sein können, doch ansonsten bin ich zufrieden mit dem Tag“, so die 15-Jährige.

Den Abschluss der Wettkämpfe in der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina bilden am Freitag die 1000 Meter.

Heimtrainer Arian Nachbar erläutert:

„Svea hat Probleme mit dem Radius, denn dieser wurde beim Mit-der-Hand-Schleifen der Schienen mit der Zeit zu rund geschliffen. Das sorgt für ein wackliges Fahrverhalten, zudem fehlt die maximale Kraftübertragung, da die Auflagefläche zu klein geworden ist. Weil Svea zuletzt öfter krank war, hatten wir keine Chance, die Schienen ausreichend zu testen. Es ist individuell von Sportler zu Sportler abhängig, was zu rund oder zu flach ist. Sveas Vereinskameradin Betty Moeske läuft gerne eine etwas rundere Schiene, damit sie schneller am Ausgang der Kurve die Richtung wechseln kann. Svea mag lieber mehr Auflagefläche, um stabiler am Scheitelpunkt der Kurve zu stehen.“