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Fußball Platz fünf zu halten wäre top

Von Arne Taron | 21.02.2019, 15:04 Uhr

Trainer Axel Rietentiet vor dem Rückrundenauftakt des FC Hansa II in der Oberliga Nordost/Nord beim SV Altlüdersdorf

Der FC Hansa Rostock II (5./28) startet am Sonntag (13 Uhr) beim SV Altlüdersdorf (10./19) ins Jahr 2019 in der Fußball-Oberliga Nordost/Nord. NNN-Mitarbeiter Arne Taron sprach mit Trainer Axel Rietentiet (49).

Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?

Nach einer langen Winterpause war es diesmal eine mit sechs Wochen auch lange Vorbereitung. Die Jungs haben gut trainiert und mitgezogen. In den Testspielen war sicherlich noch Luft nach oben. In den letzten drei Partien spielten wir jeweils nur unentschieden. Allerdings war die Gegnerschaft auch alles andere als Laufkundschaft (MSV Pampow 1:1, Güstrower SC 09 3:3, Greifswalder FC 0:0 – d. Red.). So hoch hänge ich die Bedeutung von Testpartien aber nicht. Wo man wirklich steht, weiß man erst nach dem ersten Punktspiel.

Gab es in der Winterpause Veränderungen im Kader?

Tim Janßen hat uns aus privaten Gründen verlassen. Vom Malchower SV kamen Gordon Grotkopp (25) und Jacob Grabow (19).

Wie lautet nach einer guten Hinrunde das Ziel für den zweiten Teil der Saison?

Wenn es uns gelingen sollte, unseren fünften Platz bis zum Saisonende zu verteidigen, wäre das top. Rang sechs oder sieben wären immer noch in Ordnung. Neben einer guten Platzierung gibt es für mich aber auch noch das große Ziel, in der Rückrunde den einen oder anderen aus unserem Kader für die Profis anzubieten. Wenn das gelingen könnte, würde mich das sehr stolz machen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem neuen Profi-Trainer Jens Härtel?

Ich kannte Jens Härtel schon von früher als Kollegen aus Begegnungen mit dem Berliner AK 07 oder Germania Schöneiche. Er hat seine Erfahrungen auch im Nachwuchsbereich machen können. Ich denke, er ist eine sehr gute Lösung. Wir haben uns bislang einmal ausgetauscht. Mein direkter Ansprechpartner, wenn es um die Abstellungen von Spielern zum Wochenende geht, ist Co-Trainer Uwe Ehlers. Ich denke, wir werden weiter gut zusammenarbeiten.

In welchen Bereichen muss Ihre Mannschaft in der Rückrunde noch zulegen?

Zu Hause waren wir in der Hinrunde mit sieben Siegen und einem Unentschieden eine Macht, aber auswärts gelangen uns nur ein Sieg und drei Punkteteilungen (bei vier Niederlagen). Das ist natürlich zu wenig. Hier müssen wir definitiv noch zulegen. Wir haben in der Vorbereitung im technisch-taktischen Bereich viel gearbeitet, um auch hier, beim Spielsystem, variabler zu werden.

Wie geht es für Sie selbst nach der Saison weiter?

Ich habe noch für 2019/20 einen Vertrag. Ich bin jetzt endlich wieder „zu Hause“ und habe noch keinen Tag bereut, seitdem ich zurück beim FC Hansa bin.