Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Tischtennis Top-Teams am Wochenende gleich dreifach auf Reisen

Von Andre Gericke | 22.02.2019, 17:15 Uhr

Sowohl die Herren als auch die Damen des TSV Rostock Süd stehen am Wochenende vor schweren Auswärtshürden

Drei Auswärtspartien stehen für die Top-Teams des TSV Rostock Süd an diesem Wochenende auf dem Programm. Die Herren bestreiten dabei sogar schon ihr letztes Spiel in fremder Halle in dieser Saison in der Tischtennis-Regionalliga Nord.

Beim Dritten Füchse Berlin (16:8) dürften die Trauben, sprich Punkte, für den Letzten und schon als Absteiger feststehenden Neuling (0:26) dementsprechend hoch hängen. „Dennoch wollen wir uns mit Anstand verabschieden und werden versuchen, auch in Berlin so viele Einzelpunkte wie möglich zu holen. Wir wissen natürlich, dass es eine ganz schwere Aufgabe wird“, so Teamsprecher Mathias Wähner, der sich auch auf ein Wiedersehen mit den einstigen Südlern Daniel Bartels und Diego Hinz freut. In der Hinrunde hieß es 1:9 aus Sicht der Hansestädter. Für Youngster Jarno Dümmer, der ein Ranglistenturnier in MV bestreitet, springt Mark Albrecht ein. Ansonsten stehen wie gewohnt Tomasz Rakowski, Sven Stürmer, Mathias Wähner, Daniel Jokiel und Chris Rehberg zur Verfügung.

Auch die Damen (4./15:11) haben in der Verbandsoberliga Nord zwei schwere Auswärtshürden beim SC Poppenbüttel III (2./22:4) sowie der Kaltenkirchener TS (8./ 12:18) vor sich. „Wir haben in der Hinrunde beide Spiele verloren, und das wollen wir diesmal natürlich nicht noch einmal zulassen“, sagt Lea Piontkowsky, die mit Sandy Lingstädt, Sophia Scheel und Claudia Ahrens die Süd-Farben in Poppenbüttel vertritt. Youngster Maxi Langschwager fehlt verletzungsbedingt. „Sie muss aufgrund von Problemen mit dem Handgelenk aussetzen“, so Piontkowsky, der das 5:8 aus dem Hinspiel dennoch Mut macht: „Wir waren damals nicht weit entfernt und sollten deshalb auch am Sonnabend nicht chancenlos sein, wenngleich sich Poppenbüttel mit guten Leistungen auf Platz zwei behauptet.“

In Kaltenkirchen, wo die Rostockerinnen mit Lisa Schoknecht anstelle von Claudia Ahrens antreten, möchten sie sich für das 6:8 aus dem ersten Duell revanchieren. „Das war bislang die knappste Niederlage von uns, und wir wollen diesmal natürlich gerne den Sieg mitnehmen. Es bleibt auf jeden Fall spannend in der Liga, und wir geben alles, um weiter Punkte zu sammeln“, sagt Lea Piontkowsky.

Herren, Regionalliga Nord: Sonnabend 17 Uhr Füchse Berlin – TSV Rostock Süd, Damen, Verbandsoberliga Nord: Sonnabend 13 Uhr SC Poppenbüttel III – TSV Süd und Sonntag 12 Uhr Kaltenkirchener TS – TSV Süd