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Handball Ziel ist „Ruhe“ in der Peenetal-Halle

Von Klaus-Peter Kudruhs | 28.02.2019, 18:38 Uhr

Die Männer des Bad Doberaner SV wollen am Sonnabend in der Oberliga Ostsee-Spree bei der SG Uni Greifswald/Loitz punkten

In der Oberliga Ostsee-Spree treten die Handballer des Bad Doberaner SV (12./14:24) am Sonnabend ab 19 Uhr in der Peenetal-Halle von Loitz zum Rückspiel bei der SG Uni Greifswald/Loitz (6./18:20) an. Damit kehrt auch Gäste-Coach Andreas Köster an eine seiner früheren Wirkungsstätten zurück: „In der fast immer mit 800 Fans gefüllten Arena macht es schon Spaß zu spielen. Für die Gäste ist es gut, wenn es hier dann immer ruhiger wird. Diese ‚Ruhe‘ wollen wir am Samstag mit einer starken Leistung auch erreichen.“ Die Münsterstädter wollen wie beim 22:22 im Hinspiel zumindest einen Punkt. „Die gute Leistung in Stralsund und das 30:24 gegen Grünheide können noch gesteigert werden. Die Abwehr wird von Mal zu Mal beweglicher, ist schneller am Gegenspieler. Mit dem Torewerfen klappt es ebenfalls besser. Aus dieser Mischung kann uns auch ein Sieg gelingen“, ist Kapitän und Keeper Sebastian Prothmann vorsichtig optimistisch. Er selbst wird aus Verletzungsgründen nur von der Bank aus helfen können, hat aber mit Oliver Schröder eine „ganz starke Vertretung“.

RHC hofft auf eine große Kulisse

Die Frauen des Rostocker HC (3./24:8) hoffen am Sonnabend ab 16 Uhr in der Ospa-Arena auf eine große Zuschauerkulisse, denn immerhin kommt mit dem BFC Preussen Berlin (2./25:7) der Meister der Oberliga Ostsee-Spree zum Spitzenspiel. „Ein Blick auf die Tabelle sagt aus, dass unsere Mannschaft mit einem Sieg vorbeiziehen kann. Es wäre blöd, dies nicht auch mit allen Kräften zu versuchen. Wir wollen Revanche für das 19:27 im Hinspiel“, sagt RHC-Vorstand Olaf Meyer. Und Trainerin Ute Lemmel meint: „Auch wenn Preussen zuletzt zweimal verlor, sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Wir werden nur Erfolg haben, wenn wir über 60 Minuten eine konstant starke Leistung abliefern.“ Konkret bedeutet dies, in der Abwehr bis zum Umfallen zu ackern. Wenn das Umkehrspiel klappt und immer Angriffsdruck auf die Gäste ausgeübt wird, wäre die zweite Komponente für einen Erfolg erfüllt sein. Und drittens müssen die Rostockerinnen von allen Positionen erfolgreich abschließen. Nur hinter dem Einsatz der zuletzt angeschlagenen Vanessa Bladt steht noch ein Fragezeichen.

B-Jugend-Teams beide auswärts

In der Oberliga Ostsee-Spree der B-Jugend sind die Jungen des HC Empor (6./14:16) am Sonntag ab 12.15 Uhr beim LHC Cottbus (4./20:20) zu Gast. Die Rostocker müssen in die Erfolgsspur und zu ihrem Spiel zurückfinden, um den Klassenerhalt ohne zusätzliche Qualifikation zu schaffen. Das Hinspiel in eigener Halle gewannen sie mit 25:14 klar.

Die Mädchen des Rostocker HC (3./15:7) gastieren am Sonntag um 14 Uhr bei den Füchsen Berlin-Reinickendorf (2./17:5). Wollen sie im Kampf um die Medaillen weiter mitmischen, muss ein Erfolg her. Zumal noch die Revanche für das 18:19 im Hinspiel aussteht.