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Volleyball „Wir sind ausgeruht und kampfbereit“

Von Thomas Baake und Klaus-Peter Kudruhs | 28.02.2019, 19:15 Uhr

Die Zweitliga-Herren des SV Warnemünde spielen nach zweiwöchiger Pause beim TV Baden. Ein Sieg sollte machbar sein.

In der 2. Volleyball-Bundesliga Nord treten die Herren des SV Warnemünde (7./26) am Sonntag nach einer zweiwöchigen Spielpause wieder ans Netz. Sie sind beim TV Baden (11./14) gefragt. Aufgeschlagen wird um 16 Uhr in der Lahofhalle in Achim bei Bremen. „Die Fahrt mit dem Bus wird nicht so lang. Nur gut vier Stunden“, sagt SVW-Teammanager Michael Stark und ergänzt: „Wir sind ausgeruht und kampfbereit.“ Das sei für das Spiel nicht unerheblich. Der Kader ist komplett. Bis auf Sven Schlichting, der sich noch in Vietnam befindet, sind alle Warnemünder dabei. „So hat der Trainer viele Optionen offen für die Startaufstellung und womöglich ein Ass im Ärmel“, berichtet Stark. Das Spiel werde anders verlaufen als in Essen (0:3) oder gegen Bitterfeld-Wolfen (1:3): „Baden ist eine machbare Aufgabe, der wir nur gerecht werden müssen“, blickt der Teammanager voraus. Beim Gegner handele es sich um einen überraschend starken Aufsteiger, und die Tabellensituation mit dessen vorletztem Platz sage nichts aus. „Wir müssen den dominanten Diagonalspieler von Baden in den Griff bekommen und uns anstrengen“, warnt Michael Stark.

„Zweite“ des SVW hat Bronze weiter fest im Visier

Die Volleyballer des SV Warnemünde II (5./17) wollen ihren dritten Platz aus der Vorsaison in der Regionalliga Nord wiederholen. Dazu haben sie nur noch zwei Partien zur Verfügung. „Wir müssen gegen den Eimsbütteler TV II und Grün-Weiß Eimsbüttel mit jeweils drei Punkten gewinnen und benötigen am letzten Spieltag noch Hilfe von Spitzenreiter Kieler TV II, der dann den ETV ohne Punktverlust besiegen müsste. Eine ganz wacklige Rechnung, aber wir haben Bronze noch fest im Fokus“, erklärt Spielertrainer Robert Mars. Teil eins dieser „Mission“ wird am Sonnabend ab 16 Uhr beim Eimsbütteler TV II (3./22) ausgetragen. Bei einem glatten Sieg der Ostseestädter gibt es eine Woche später in der Ospa-Arena hoffentlich Gelegenheit zum Feiern.

Warnemünder Damen bei der VG WiWa

Die Volleyballerinnen des SV Warnemünde (5./26) sind am Sonntag ab 16 Uhr in der Regionalliga Nord bei der VG WiWa Hamburg (6./24) gefordert. „Wir werden Volleyball auf gleichem Niveau sehen und hoffen, dass wir Platz fünf verteidigen können“, blickt Trainer Johannes Hofmeister voraus: „Die Hamburgerinnen sind sehr groß und durchschlagskräftig. Das wird es uns schwer machen, weil wir nicht so große Spielerinnen haben. Wir müssen über die Technik und nicht über die Physis zum Erfolg kommen.“ Der Kader sei im Großen und Ganzen vollzählig. Nur Luisa Stassewski werde grippebedingt fehlen.