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Handball Super 8:0-Lauf nach dem 11:17

Von Thomas Baake | 11.02.2019, 14:56 Uhr

In der Bundesliga Nord-Ost gelingt der A-Jugend des HC Empor mit dem 23:21 gegen den LHC Cottbus der zweite Saisonsieg

Zweiter Saisonsieg für die A-Jugend-Handballer des HC Empor in der Bundesliga Nord-Ost: Mit 23:21 schlugen die Rostocker (Zwölfter und damit Schlusslicht mit 4:22 Punkten) in der Fiete-Reder-Halle Marienehe den Vorletzten LHC Cottbus (5:25) und sind damit in Schlagdistanz zu den Lausitzern, die schon zwei Spiele mehr ausgetragen haben als der HCE, und dem TV Oyten (6:22/eine Partie mehr absolviert).

„Ich bin stolz und freue mich für die Mannschaft über den Sieg“, ordnet Trainer Felix Mehrkens die Bedeutung des Resultates ein. Für ihn war es ein doppelt gelungenes Wochenende: Erst als Spieler der Drittliga-Männermannschaft Auswärtssieg in Bernburg, dann als Coach des Nachwuchses auch im Kellerduell doppelt gepunktet. Laut Mehrkens war das Spiel der A-Jugend typisch für die Tabellensituation. Beide Teams waren nervös. Dennoch gelang den Gästen zu Beginn ein 3:0-Lauf. Aber die Gastgeber kämpften sich heran und verkürzten den Abstand bis zur 25. Minute auf 7:8. Zur Pause führten die Cottbuser mit 11:8, weil sie viele Tore der Marke „einfach“ erzielen konnten. In der zweiten Hälfte zogen sie weiter davon. 11:17 aus Empor-Sicht hieß es nach 42 Minuten. Eine Auszeit sowie die taktische Umstellung auf eine 5:1-Abwehrformation brachten die Wende. Im Angriff wurde die Leistung ebenfalls besser. Die Rostocker holten Tor um Tor auf und legten einen 8:0-Lauf aufs Parkett zur 19:17-Führung (53.). Das lag nicht nur an den Torschützen, sondern auch an den Paraden von Keeper Jonas Christofori, der einige freie Bälle wegnahm. Im Angriff war Julian Schubert der gefährlichste Ostseestädter. Sechsmal netzte er ein, davon vier Treffer per Siebenmeter. Spielerisch überzeugte Kilian Meier im linken Rückraum. Auch noch erwähnenswert: Der Kader wurde mit B-Jugendlichen aufgefüllt. So spielte Ole Horlitz auf Linksaußen 60 Minuten durch. Hierbei gelangen ihm zwei Tore.

„Ich bin froh, dass sich das Team nach den Rückschlägen in den letzten Wochen belohnt hat“, so Mehrkens. „Cottbus machte es uns nicht einfach. Sie spielen quirlig, ihre Deckung ist unangenehm. Es war harte Arbeit.“

HC Empor Rostock: Christofori, Uhl – Reimer, Meier 4, Rose 2, Schubert 6/4, Schröder, Horlitz 2, Schulz, Steinberg 4, Schröter 3, Zimmer 1, Wilhelm 1