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Eishockey Mit Riesenmoral zum 5:3 gegen die Icefighters Leipzig

Von Arne Taron | 15.02.2019, 23:36 Uhr

Mit 5:3 (0:1, 2:0, 3:2) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitag gegen die Icefighters Leipzig.

Mit 5:3 (0:1, 2:0, 3:2) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord gegen ihren bisherigen Angstgegner Icefighters Leipzig, nachdem die drei Begegnungen davor in der laufenden Saison alle verloren worden waren. Am Sonntag um 18 Uhr geht es beim EC Harzer Falken im Braunlager Wurmbergstadion weiter.

Im ersten Drittel ging es in der gut besuchten Eishalle Schillingallee rauf und runter, wobei der REC eigentlich die überlegene Mannschaft war, doch klebte ihm das Pech am Schläger. Chancen waren auf jeden Fall genug da, doch konnte nicht eine einzige genutzt werden, während die Sachsen einen Konter zum 1:0 abschlossen. Es war schon deprimierend.

Doch nach knapp drei Minuten des Mitteldurchgangs endete das fehlende Scheibenglück: Kevin Piehler erzielte den Ausgleich, kurz vor der zweiten Pause ließ Michal Bezouska die Führung folgen – 2:1 für die Piranhas, die jetzt noch effizienter, noch druckvoller auftraten, die sich verdient für ihren Aufwand belohnten und die Partie drehten.

Aber es war nach wie vor eine enge Partie, und prompt holten die Icefighters im dritten Drittel mit zwei Treffern den Vorteil wieder auf ihre Seite. Doch die Gastgeber steckten nicht auf, zeigten eine Riesenmoral: Bezouska zum 3:3! Und wieder wendete sich das Blatt: 4:3 Constantin Koopmann und schließlich die Entscheidung, Viktor Beck ins leere Tor zum 5:3.

„Wir haben über das gesamte Spiel mehr investiert“, befand REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke, „und deshalb haben wir dieses hart umkämpfte Match auch am Ende zu Recht gewonnen."

REC Piranhas: Dalgic (Urbisch) – Kohlstrunk, Teljukin, Hartmann, Gärtner, Kröber, Gulda, Kohl – Koopmann, Piehler, Brockelt, Classen, Becker, Beck, Kurka, Bezouska, Voronov, Rabbani

Tore: 0:1 Paavilainen (10.), 1:1 Piehler (23./Vorlage: Gärtner), 2:1 Bezouska (38./Hartmann, Beck – in Überzahl), 2:2 Schneider (44.), 2:3 Fischer (46.), 3:3 Bezouska (51./Kurka, Kohl), 4:3 Koopmann (55./Hartmann, Rabbani), 5:3 Beck (60./Teljukin, Classen – Empty Net)

Strafminuten: jeweils 6

Zuschauer: 945