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Triathlon Alles stimmig, tolle Atmosphäre

Von Bernd-Dieter Herold | 20.01.2019, 19:14 Uhr

4. Indoorman der TG triZack: Allein 193 Solo-Starter beim Triathlon in der feuchtwarmen Luft der Schwimmhalle Neptun

Rein ins Wasser, 15 Bahnen schwimmen, rausklettern, in die Schuhe schlüpfen, Treppen hoch, rauf aufs Ergo, acht Kilometer Gas geben, Wechsel auf das Laufband und hier die letzten Körner mobilisieren – 39 Kinder, allein 75 Staffeln mit je drei Startern, 13 Liga-Teams und 193 Solo-Starter stellten sich am Sonnabend und gestern beim 4. Rostocker Indoorman dieser Herausforderung. „Das ist Rekord, zeigt die Annahme des Formats vor allem in Norddeutschland. Jannis Dammann und sein Team haben ganze Arbeit geleistet“, freute sich Uwe Reis, Vorsitzender der TG triZack. Auch der Berliner Lennard Duske befand: „Alles stimmig, tolle Atmosphäre mit einer prima Pasta-Party.“ In der feuchtwarmen Luft der Schwimmhalle Neptun hatten es die Protagonisten wirklich nicht einfach, mit den Bedingungen fertig zu werden: Supporter schwenkten Badehandtücher zur Frischluftzufuhr, speziell im Liga-Wettkampf feuerten sich die Teammitglieder gegenseitig an. So auch Lukas Schnödewind den für triZack als Erster ins Rennen gehenden Dennis Kruse: „Gib Gas, du schaffst Platz eins.“ Es half, Kruse sicherte wie später Cornelius Theus einen „Zehner“, und Schnödewind selbst machte mit acht Punkten die Pokalverteidigung perfekt. Die Rostocker Damen belegten bei ihrer Premiere Rang vier. Meistbeschäftige war die Rostocker Polizei-Kommissarin Dörte Kamrau, die drei (!) Staffeln anschwamm, stets auf dem Podium stand, zwischendurch ihrem Job als Rundenzählerin nachging und auch im Einzelklassement vertreten war. Hier waren Anja Wittwer (Schwerin) und Lukas Schnödewind siegreich. Leichtathlet Erik Schoob wurde hinter André Bauschmann (FIKO) Dritter.

Komplette Resultate: www.tollense-timing.de