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Schwimmen Laura Kienapfel schlägt zuerst am Beckenrand an

Von Bernd-Dieter Herold | 27.02.2019, 18:08 Uhr

19. Ospa-Cup in der Schwimmhalle Neptun: Fünf Siege in den Sprintfinals gehen an einheimische Starter

„Das mit den Sprintfinals über 50 Meter hatte so richtig ,Geschmäckle‘. Da musste die Kraft eingeteilt, auch ein wenig taktisch geschwommen werden“, äußerte sich die Potsdamer Schwimmerin Pauline Schulz nach der Brust-Entscheidung.

Sechs Finalistinnen traten jeweils an – die ersten Vier erreichten die zweite Runde. Drei Minuten Pause, wieder rauf auf die Startblöcke, und erneut kam für die beiden Langsamsten das Aus. Schulz und die Rostockerin Laura Kienapfel bestritten nach erneut 180 Sekunden „Ruhe“ den Endlauf des 19. Ospa-Cups. Und da hatte die Hansestädterin in 34,15 Sekunden die Hand zuerst am Beckenrand.

Auch in den anderen Stilarten wurde kräftig gekämpft. Siege für die Einheimischen erschwammen die ebenfalls im SV Olympia beheimatete Emilia Wandel (50 m Schmetterling und Freistil) sowie Felix Neumann vom ausrichtenden SC Empor 2000 im Duell mit Torben Stemmler (SV Olympia). Über 50 m Brust zeigte die Uhr für Neumann 32,51 an, während für Stemmler 32,73 s gestoppt wurden. Moritz Schimnick vom SVO war über 50 m Freistil in 25,82 s der Schnellste, nachdem er über die Rücken-Sprintdistanz noch dem Potsdamer Aaron Leupold den Vortritt lassen musste.

Unter den 140 Aktiven aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern waren auf der 50-Meter-Bahn der Schwimmhalle Neptun auch die Para-Athletinnen Neele Labudda und Katherina Rösler vom Hanse-Schwimmverein Rostock in den Startlisten vertreten. Ihr Coach André Wilde hatte beiden ein strammes Programm, quasi einen Belastungstest, auferlegt. So musste Rösler über den langen Kanten von 1500 m ran, drückte ihren Hausrekord von 29:31,78 auf 27:25,35 Minuten, während sich Labudda über 800 m Freistil von 12:29,73 auf 11:03,96 min verbesserte.