Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

FC Hansa Rostock Der Fokus liegt auf dem Gewinnen

Von Thomas Baake | 27.02.2019, 16:26 Uhr

Merveille Biankadi spricht über seine Rolle im Team, sein Wiedersehen mit Freunden und den nächsten Gegner 1860 München

Jung, ehrgeizig und zweikampfstark, so präsentiert sich Hansa Rostocks Offensivspieler Merveille Biankadi in der 3. Fußball-Liga. Für den 23-Jährigen ist die Rückkehr in seine Geburtsstadt an der Isar in München etwas Besonderes: „Es ist einfach nur toll. Das Rückspiel habe ich mir schon vor Monaten im Kalender markiert. Ich freue mich dann einfach, alle zu sehen“, schmunzelt der Mittelfeldakteur, dessen Familie und Freunde in der Metropole leben, und ergänzt: „Der Fokus liegt darauf, dass wir da gewinnen.“

Biankadi hat sein Fußball-Abc in der bayerischen Landeshaupt beim FC Bayern München unter Trainer Stephan Beckenbauer erlernt. Vor allem auf eines ist der Deutsch-Kongolese hierbei stolz: „Das Spielerische stand im Vordergrund, aber auch technische Abläufe. Die Grundelemente, die ich mir dort angeeignet habe, waren schon toll.“ In seiner noch jungen Karriere trug sich Biankadi schon öfter in die Torschützenliste ein. Für die Kogge traf er bislang elfmal wettbewerbsübergreifend.

Ein Tor gegen die Löwen von 1860 ist ihm bislang weder im roten noch im weiß-blauen Jersey gelungen. „Das wäre natürlich etwas Besonderes für mich, vor allem vor meinen Freunden und der Familie zu treffen, aber am Ende ist es mir egal, wer von uns trifft, Hauptsache, wir gewinnen“, so der Rückkehrer. Merveille Biankadi kann in der Offensive fast jede Position bekleiden: ob auf links wie beim 0:2 gegen den SV Meppen oder im Hinspiel gegen 1860 (2:2) auf dem rechten Flügel: „Mittlerweile habe ich da keine Präferenzen, was die Position angeht“, beschreibt Biankadi seine Rolle auf dem Rasen.

Bei den Bayern ausgebildet und gegen 1860 spielen, da ist die Rivalität vorprogrammiert – oder? „Wenn wir auf dem Gelände waren, gab es früher ein paar Sprüche von älteren Leuten, aber ansonsten war von Rivalität nichts zu spüren“, berichtet der Offensiv-Allrounder. An das Hinspiel gegen die Löwen hat er noch folgende Erinnerungen: „Wir haben unnötig zwei Punkte verloren, hatten uns zurückgekämpft und hätten den Sack dann zumachen können, kassierten dann aber in der 76. Minute den Ausgleichstreffer.“

Zum Freunde- und Familietreffen bleibt bei der sportlichen Herausforderung des FC Hansa in München wenig Zeit: „Nach Spielschluss ist relativ zügig Abfahrt. Die Fahrt wird wohl ein bisschen länger. Eventuell kommen ein paar Freunde einen Tag zuvor ins Hotel, aber auch nicht zu lange.“