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Volkssport „Vater“ Siegfried Ebert (85) gibt den Startschuss

Von Bernd-Dieter Herold | 06.01.2019, 16:43 Uhr

Ein 40. Jubiläum der Superlative: Silvester-Neujahrslauf des ESV Lok mit rund 400 Teilnehmern und tollen Leistungen

Ein 40. Jubiläum des Rostocker Silvester-Neujahrslaufes der Superlative: perfekte Organisation, mit rund 400 Teilnehmern ein großes Feld und auf den Strecken über 3,0, 6,7, 10,8 und 19,6 Kilometer tolle Leistungen. Kein Wunder, dass der seit acht Jahren dem veranstaltenden ESV Lok vorstehende Guido-Frank Hesse resümierte: „Unser Lauf lebt, die Tradition zieht. Der Siegfried braucht keine Angst zu haben, dass sein am 30. 12. 1979 zur Welt gebrachtes ,Kind‘ nicht immer älter wird.“ Kai-Uwe Richter (Organisation) fügte an: „Alle Abteilungen – ich selbst bin Fußballer – werden dafür Sorge tragen. Es ist eine Gesamtaufgabe. Heute waren fast 30 Helfer dabei.“ Sie und die Läufer zollten Siegfried Ebert, der vor 40 Jahren das aus der Trimm-dich- und Meilen-Bewegung hervorgegangene erste Event organisierte, und Reinhold Oswald, der 27 Jahre Vorsitzender des ESV Lok war, bei der Übergabe eines Ehrenpräsents Beifall, bevor „Vater“ Ebert per Startpistole die Protagonisten auf die „Reise“ schickte. Unter ihnen auch Dr. Herbert Strohmeyer (Greifswald), der 1977 den 1. Ostseeküstenlauf über 78 Kilometer von Rostock nach Stralsund gewann und gemeinsam mit dem Rostocker Olaf Jurides zu den Erststartern gehört. Letzterer zeigte stolz seine Dokumentation der über 30-maligen Teilnahme mit Urkunden und Medienberichten und erinnerte sich: „Zur Premiere liefen wir von der Alten Molkerei über Reez und Schwaan eine fast 38 Kilometer lange Strecke. Sogar bei 15 Grad minus und Schneetreiben fand der Lauf statt.“ Hans Oerlishausen, mit 83 Jahren ältester Athlet, stellte sein Wiederkommen humorvoll in Aussicht: „Bis 90 will ich noch machen. Ich sterbe lieber auf der Strecke als qualvoll auf der Coach.“

Die Sieger

3 km: Carsten Jansen (Rostock) 12:14 Minuten

6,7 km: Finn-Luka Lauck (TG triZack) 24:40

10,8 km: Tobias Tanz (Iron Wind) 43:48

19,6 km: Markus Liebelt 1:11:39 h und Laura Michels (beide TG triZack) 1:23:50