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Handball Till Wiechers erwartet eine ziemlich enge Kiste

Von Bernd-Dieter Herold | 24.01.2019, 17:39 Uhr

Die Männer des HC Empor Rostock, Spitzenreiter der 3. Liga Nord, treffen am Sonntag um 15.30 Uhr auf den HSV Hannover.

Der HC Empor Rostock geht am Sonntag nach der Handball-WM-Pause als Spitzenreiter der 3. Liga Nord in seine restlichen 13 Partien. Erster Kontrahent ist – neue Anwurfzeit! – um 15.30 Uhr in der Ospa-Arena der Achte HSV Hannover. Auswärts hatte der HCE die Niedersachsen mit 33:25 geschlagen, weil sie mit der taktischen Variante von Gäste-Trainer Till Wiechers nicht klar kamen, für den Torhüter einen zusätzlichen Feldspieler einzuwechseln.

„Ich habe großen Respekt vor dem HSV. Er verfügt über eine kräftig zupackende Defensive, ist vorn gut bestückt und kommt auch viel über den Kreis. Natürlich wollen wir dort fortfahren, wo wir kurz vor Weihnachten aufgehört haben. Ich erwarte aber eine ziemlich enge Kiste“, sagt Wiechers. Der Coach macht noch einmal klar, dass seine Sieben „über das Team kommen muss. Das machte auch das Testspiel gegen den HSV Hamburg (29:28 – d. Red.) deutlich. Wir besitzen nicht die überragenden Einzelpersonen, sondern unsere Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit, für die sich jeder Aktive mit 100 und mehr Prozent einbringen muss und wird. Das Plus liegt zudem in unserem phantastischen Publikum, das – auch auswärts – an unserem Tabellenstand einen wesentlichen Anteil hat.“

Schwerpunkt der Arbeit ist für den 35-jährigen Till Wiechers die individuelle Entwicklung jedes Spielers und des gesamten Teams: „Reserven gibt es in allen Belangen. Daran arbeiten wir tagtäglich, um den nächsten Schritt vollziehen zu können.“