Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion NNN

Wasserspringen Der Springertag will seinen Ruf verteidigen

Von Bernd-Dieter Herold | 16.01.2019, 16:47 Uhr

Die mehrfache Auszeichnung durch den Schwimm-Weltverband als bester Gastgeber ist den „Machern“ auch Ansporn für 2019

Große Organisationssitzung des Vereins „Internationaler Springertag Rostock“ am Dienstagabend: Noch sind es bis zur 64. Austragung der Traditionsveranstaltung vier Wochen, „doch das damit einhergehende Jubiläum des 25. Grand Prix will mehr als gut vorbereitet sein“, sagt Organisations-Chef Andreas Kriehn. Sein Präsident Rainer Milles ergänzt: „Das sind wir schon unserem Ruf schuldig. Schon zigmal vom Schwimm-Weltverband FINA als bester Gastgeber ausgezeichnet, wollen wir den Sportlern aus aller Herren Länder erneut eine große Bühne bieten.“

Rund 100 freiwillige Helfer werden dafür zur Verfügung stehen. Die Leiter der verschiedenen Arbeitsgruppen waren im VIP-Raum der Schwimmhalle Neptun anwesend, um über den Vorbereitungsstand und noch zu lösende Aufgaben zu berichten. „Es ist immer eine neue Herausforderung, das Event auszurichten. Nur mit Routine allein lässt sich das nicht lösen. Kreatives Denken, alles auf den Punkt der vollsten Zufriedenheit unserer Gäste und der Zuschauer zu lösen, gehört neben einer immensen Einsatzbereitschaft auch dazu“, äußert Kriehn, der gleichzeitig Vorsitzender des Wasserspringerclubs Rostock ist.

Bisher können die „Macher“ Athleten aus 17 Nationen für den vom 14. bis 17. Februar geplanten Wettkampf begrüßen. Bis auf die USA, Mexiko und Großbritannien werden alle führenden Länder am Start sein – so auch China, Australien, Kanada und Russland. „Es zeichnet sich im vorolympischen Jahr erneut ein Wettkampf der Superlative ab“, ist sich Rainer Milles sicher.

Den Punkt auf das I wollen die heimischen Schützlinge von Trainer Michail Sachiasvili eine Woche vor dem Springertag bei den nationalen Hallen-Meisterschaften setzen. Anna Shyrykhay und Saskia Oettinghaus müssen sich dafür vom „Dreier“ unter den ersten Vier platzieren.

Zu 99 Prozent steht auch das Rahmenprogramm. Traditionell sind die Hochschule für Musik und Theater, der Hanseturnverein und die „Lustigen Springer“ vertreten. Weitere Überraschungen sind noch „Geheime Kommandosache“ und sollen das 25. Grand-Prix-Jubiläum abrunden.