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Handball HC Empor schlägt HSV Hamburg 29:28

Von Bernd-Dieter Herold | 20.01.2019, 20:51 Uhr

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim Elbmarsch-Handball-Hammer nach deutlichem Rückstand Partie noch gedreht

WM-Feeling beim „Elbmarsch-Handball-Hammer“ in Drage-Stove: 600 Zuschauer sahen laut Torben Sassenberg, Vorsitzender der HSG Elbmarsch, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feierte, „Handball vom Feinsten, ein tolles Fest, voll zum Geschmack der Fans. Dazu trugen in einer abwechslungsreichen Partie auch die Rostocker bei, die sich mächtig steigerten und gegen den HSV Hamburg als Sieger vom Parkett gingen.“

Der HC Empor gewann nach 13:15 zur Pause, zwischenzeitlich sogar 6:12 im Rückstand liegend, knapp, aber verdient mit 29:28. Zuvor hatte Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau die Sieben von GWD Minden, die in der 1. Bundesliga spielt, 34:31 bezwungen.

Die Schützlinge von HCE-Trainer Till Wiechers, der neben Robin Breitenfeldt und Stefan Wilhelm auch auf die Dienste von Leon Witte und Fabian Haasmann verzichten musste, kamen in der ersten Viertelstunde schwer in die Partie, lagen mit 3:9 hinten, „berappelten“ sich aber. Wiechers ließ in den 60 Minuten einiges ausprobieren. In der zweiten Halbzeit bestimmte Empor gegen den Zweitligisten, der in Philipp Bauer (5) seinen erfolgreichsten Werfer besaß, das Geschehen auf dem Parkett. Aus dem 14:18 machten die Blau-Gelben nicht nur den Ausgleich zum 19:19 (42.), sondern zogen sogar auf 26:23 (51.) davon.

Positiv vor allem, dass der HCE mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Gefahr von allen Positionen ausstrahlte: Bis auf Jakub Zboril trugen sich alle in die Torschützenliste ein.

HC Empor: Wetzel, L. Mehler – Meuser 4/2, Steidtmann 5/2, Schütze 1, Schramm 4/1, D. Mehler 3, Völzke, N. Witte 2, Höwt 2, Asmussen 2, Zboril, Mehrkens 6/3