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Handball Keine Chance – aber die will der Doberaner SV nutzen

Von Klaus-Peter Kudruhs | 14.02.2019, 16:19 Uhr

In der Oberliga treten die Münsterstädter beim Stralsunder HV an, die Frauen des Rostocker HC empfangen OSF Berlin

In der Oberliga Ostsee-Spree der Handball-Männer tritt der Bad Doberaner SV (13./12:22) am Sonnabend ab 19.30 Uhr in der Vogelsang-„Hölle“ beim Spitzenreiter Stralsunder HV (31:1) an. „Ein Blick auf die Tabelle sagt eigentlich alles. Stralsund will in die 3. Liga aufsteigen, wir wollen nicht absteigen“, so Gäste-Coach Andreas Köster. „Die Situation vor diesem Spiel ist die, dass wir keine Chance haben. Aber wie sagt man so schön: Nutzen wir sie!“ Der Trainer hat intensiv mit seiner Mannschaft gearbeitet, damit sie dem haushohen Favoriten das Leben schwer machen kann. Eine Pleite wie beim 20:35 im Hinspiel soll sich nicht wiederholen. Gegen die Stralsunder Offensive mit dem ligabesten Werfer Benjamin Hinz (137 Treffer) und der stärkste Abwehr (mit 325 die wenigsten Gegentore, im Schnitt 20,31 pro Partie) wird das allerdings vor mehr als 1000 Zuschauern sehr, sehr schwierig. Trotzdem ist Köster zuversichtlich: „Unsere Defensive muss noch mehr ackern als zuletzt gegen beim 22:20 bei der SG OSF Berlin und dem 22:21 gegen Werder. Im Angriff ist mehr Mut gefragt und auch mehr Geduld für den richtigen Zeitpunkt im Abschluss.“

Bei den Frauen trifft der Rostocker HC (3./20:8) am Sonnabend um 15 Uhr in der Ospa-Arena auf die SG OSF Berlin (4./18:10). „Ein unberechenbarer Gegner“, meint RHC-Trainerin Ute Lemmel, „aber nach dem 18:29 im Hinspiel stehen wir gegenüber unseren Fans in der Pflicht, eine deutlich besserer Leistung abzuliefern.“

Nachdem die Dolphins inzwischen nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer VfV Spandau liegen, „werden wir jetzt von Spiel zu Spiel sehen müssen, was in den restlichen acht Partien noch geht. Unsere junge Mannschaft ist doch noch anfällig, wenn es ums Abrufen der bestmöglichen Leistung geht“, so Lemmel. Das auch unter dem Gesichtspunkt, dass einige Spielerinnen nach Verletzungen noch nicht wieder richtig fit sind.