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Fußball Für uns ist in dieser Saison noch alles drin

Von Arne Taron | 14.02.2019, 15:36 Uhr

Trainer Kevin Rodewald von den B-Junioren des FC Hansa vor der am Sonntag gegen Union Berlin II beginnende Rückrunde

Sonntag 13 Uhr (Kunstrasen Trotzenburger Weg) geht es für die B-Junioren des FC Hansa (8./23) mit dem Nachholspiel gegen Union Berlin II (12./8) in der Regionalliga Nordost weiter. NNN-Mitarbeiter Arne Taron sprach mit Trainer Kevin Rodewald.

Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?

Es war ganz in Ordnung. Wir haben uns beim Herausspielen von Chancen verbessert und viele Tore erzielt, aber auch noch Mankos bei der Technik und der Handlungsschnelligkeit – hier messe ich uns immer an den Top-Teams. Wir konnten in den Tests mit Tennis Borussia einen Bundesligisten 4:3 bezwingen, spielten bei einem weiteren 1:1 (Holstein Kiel – d. Red.). Der letzte Test, das 10:0 gegen Eichede, war gut, wir haben aber erneut viele Möglichkeiten ausgelassen. Insgesamt treten wir jedoch im Vergleich zum Saisonbeginn wesentlich dominanter mit Ball und gegen den Gegner auf. Hier hat die Mannschaft einen großen Schritt gemacht. Wir müssen es nun in der Rückrunde verstehen, aus unserer Dominanz auch etwas zu machen.

Gab es in der Winterpause Veränderungen im Kader?

Louis Neßler absolvierte die Vorbereitung bei den A-Junioren. Hier wird noch entschieden, ob er bei uns oder der U 19 zum Einsatz kommt. Ansonsten ist Torwart Paul Krause aus der U 15 zu uns nach oben gekommen.

Was ist für Sie in der laufenden Saison noch drin?

Wenn wir am Ende unter den Top Fünf der Liga sind, wäre das wohl in Ordnung, immerhin sind wir nahezu eine reine U16-Mannschaft. Aber wirklich zufrieden wäre ich auch damit nicht, denn in der Hinrunde waren schon einige Spiele dabei, wo wir ordentlich Punkte liegen ließen. Ich erhoffe mir auf jeden Fall eine starke Rückrunde.

Wie schätzen Sie Union Berlin II ein?

Zweite Mannschaften sind immer recht schwer einzuschätzen. Im Hinspiel ging es rauf und runter, und wir mussten uns am Ende mit einem Punkt zufriedengeben. Bei uns wird es im Vergleich zum damaligen 3:3 allein sechs Veränderungen in der Stammformation geben, und auch Union geht sicherlich stark verändert in das Spiel.

Wie wichtig wäre ein guter Start mit einem Sieg?

Keine Frage – das wäre natürlich sehr wichtig für die Mannschaft. Danach kommen dann Halle (2.), RB Leipzig II (3.) und Aue (6.). Gewinnen wir alle diese vier Partien, ist für uns noch alles drin in dieser Saison.

Von wem aus Ihrer Mannschaft erwarten Sie in der Rückrunde Besonderes?

Jonas Rinow, Nick Stepantsev und Paul Brosius sind nun endlich fit und konnten die Vorbereitung absolvieren – sie sollen mit guten sportlichen Leistungen die Mannschaft tragen. Keeper und Kapitän Max Hagemoser soll weiter wie bisher vorangehen. Das Wichtigste ist und bleibt aber die Ausbildung der Spieler – die individuellen Stärken der Jungen zu fördern und möglichst den einen oder anderen an den Profi-Bereich heranzuführen.

Wie sieht Ihre persönliche Zukunft bei Hansa aus?

Ich denke, im April wird es Klarheit geben, wie es weitergeht. Ich möchte schon gerne bleiben, habe den Verein, die Stadt und das Land in mein Herz geschlossen. Ich investiere viel Zeit und Arbeit in meine Ausbildung, möchte aber eben auch die nächsten Schritte in meiner Trainer-Laufbahn gehen.