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Volleyball Den Adlern die Flügel gestutzt

Von Thomas Baake | 13.01.2019, 16:44 Uhr

Für die Herren des SV Warnemünde gab es im Ostsee-Derby der 2. Bundesliga Nord gegen den Kieler TV ein glattes 3:0.

Die Volleyballer des SV Warnemünde sind mit einem deutlichen Sieg in das neue Jahr gestartet. In der 2. Bundesliga Nord gab es im Ostsee-Duell einen glatten 3:0-Erfolg (25:16, 25:21, 25:21) am heimischen Netz gegen den Kieler TV. SVW-Trainer Jozef Janosik überraschte mit seinem Startaufgebot. So blieb u. a. Tommy Mehlberg draußen. „Wir haben nicht mit der stärksten Aufstellung gespielt“, verriet Teammanager Michael Stark. Und Mittelblocker Konstantin Rode ergänzte: „Das Team ist holprig gestartet und hat dann schnell ins Spiel gefunden.“ In den vorigen Duellen mit den Fördestädtern (2:3 im Hinspiel, 3:2 im Regionalpokal – d. Red.) waren beide Teams auf Augenhöhe. Deshalb wurde ein enges Spiel erwartet. Mit einem klaren 3:0 hätten die Rot-Weißen nicht gerechnet.

„Die Kieler haben erstaunlicherweise keinen Rhythmus gefunden“, analysierte Stark. Lediglich im zweiten Satz ging es spannend zu. Da wechselte die Führung schnell, ging es hin und her: 5:6, 8:7 bis hin zum 18:18. Ein gutes Aufschlagspiel und eine sichere Abwehr waren der Schlüssel zum Gewinn der Begegnung. Das erste Punktspiel 2019 ließen sich 724 Zuschauer in der Ospa-Arena nicht entgehen. Für diese Saison war es ein Besucherrekord. 2,02-Meter-Hüne Rode: „Es macht Spaß, vor gefüllten Rängen zu spielen.“

Über den Titel MVP (Most Valuable Player) auf Seiten der Warnemünder freute sich Piotr Adamowicz. Die Auszeichnung vergibt jeweils der gegnerische Trainer nach Spielschluss. Für den Polen ist die Ehrung nicht neu: Vier- oder fünfmal sei er schon MVP geworden.

Mit dem Heimsieg festigte der SVW den dritten Tabellenplatz. Nächsten Sonntag geht es für die Truppe auf Reisen zum FC Schüttorf 09 an die deutsch-niederländische Grenze. Aufschlag in der Vechtehalle ist um 16 Uhr. Der Gegner ist für Außenangriffsspieler Adamowicz kein unbeschriebenes Blatt: In der abgelaufenen Saison zeigte der 2,01-m-Recke sein Können noch für die Schüttorfer. Ein paar Insider-Tipps wird er seinen Mannschaftskameraden und dem Trainer da sicher geben können.

SV Warnemünde: Ernst, Nikolaus, Rode, Krabel, Adamowicz, Liefke, Schille