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Eishockey Piranhas erwarten den Tabellenführer Tilburg Trappers

Von Arne Taron | 29.11.2018, 15:56 Uhr

Der REC hat am Wochenende nur ein Spiel: Am Sonntag empfängt er um 19 Uhr in der Schillingallee die Tilburg Trappers.

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben in der Oberliga Nord am Wochenende nur ein Spiel: Am Sonntag empfangen sie zur gewohnten Zeit um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee die Tilburg Trappers – den Meister und Tabellenführer, der gerade den Zweiten Hannover Scorpions mit 8:3 geschlagen hat.

Die niederländische Vertretung besticht vor allem durch die meisten erzielten (103) und die wenigsten kassierten Tore. Die fleißigsten Punktesammler sind Mitch Bruijsten (15 Treffer/24 Vorlagen), Danny Stempher (16/ 19) und Nardo Nagtzaam (10/25). Doch auch die Piranhas sind Spitze – allerdings nur in der Statistik der Strafminuten. Mit 392 führen sie dieses „Feld“ vor Tilburg (311) an. Hier liegt ein echtes Problem der Rostocker: Vorigen Sonntag beim 5:6 nach Verlängerung in Braunlage fingen sie sich allein drei Gegentore in Unterzahl ein.

Trainer Christian Behncke: „Wir haben fünfmal geführt, aber die Harzer Falken immer wieder durch unsere Strafen ins Spiel geholt. Wir ließen einfach zu viele Konter zu, spielten zu oft 1 auf 2 oder 2 auf 3. Wir müssen wieder enger als Mannschaft zusammenrücken, um in die Erfolgsspur zurück zu finden.“

Stürmer Costantin Koopmann bestreitet am Sonntag sein 100. Spiel im Trikot des REC. Bislang brachte er es auf 35 Treffer und 54 Vorlagen. Für Co-Trainer Tomas Kurka ist es der 90. Einsatz (41/63).

Einmal trafen die Piranhas in dieser Saison bereits auf Tilburg und verkauften sich auswärts recht teuer (2:5). Das Schlussdrittel konnten sie sogar mit 2:1 für sich entscheiden. Personell sieht es recht gut aus: Lediglich Verteidiger Marc Kohl fällt aus.

„Mit dem klaren Sieg über die Hannover Scorpions haben die Trappers gezeigt, wie sie Eishockey spielen können. Wir müssen wieder zu unseren Stärken zurückfinden und als Team diszipliniert auftreten. Wenn wir von der Strafbank wegbleiben, können wir auch Tilburg schlagen“, meint Behncke.