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Shorttrack Jetzt die Europameisterschaften im Visier

Von Peter Richter | 28.11.2018, 16:03 Uhr

Rostocks Top-Shorttracker Adrian Lüdtke bereitet sich nach Krankheit jetzt auf die Europameisterschaften vor.

Beim ersten Weltcup der Saison in Calgary hatte der jetzt in Dresden lebende Adrian Lüdtke, Rostocks Top-Shorttracker, als bestes Ergebnis einen 34. Platz unter 45 Startern über 1500 Meter vorzuweisen. Von einem grippalen Infekt nebst Fieber beeinträchtigt, versuchte er es eine Woche später in Salt Lake City beim WC 2 zwar noch in den 1000-m-Preliminaries (Vorrunde), „merkte aber, dass ich unsicher auf den Beinen stehe“, so der 20-Jährige. Daraufhin nahm ihn Bundestrainer Stuart Horsepoole aus dem Wettkampf. In Folge seiner sich drei, vier Wochen hinziehenden Erkrankung nahm der Hansestädter sogar fünf Kilo ab, weil er nichts essen konnte.

Nächste Station für Adrian Lüdtke ist in gut einer Woche die nächste Starclass-Station in Heerenveen (Niederlande), „um mein ,racing‘, also mein Verhalten im Rennen zu verbessern. Das ist aber eher zum Üben, bevor es gleich nach Neujahr nach Polen geht, wo das Eis schnell ist, wir uns einer starken Trainingsgruppe anschließen und so hoffentlich optimal auf die Europameisterschaften (11. bis 13. Januar in Dordrecht/Niederlande – d. Red.) vorbereiten können. Das ist dann erst mal das, worauf wir gerade hinarbeiten.“

Ansonsten hat der Kurzbahn-Eisschnellläufer vom ESV Turbine momentan alle Hände voll zu tun, um seine erste eigene Bleibe herzurichten, „eine Zwei-Raum-Wohnung, 50 Quadratmeter, recht zentral gelegen. Mit dem Fahrrad brauche ich 20 Minuten bis zur Halle.“

Anna Seidel Weltspitze

Der Dresdner Christoph Schubert wurde in Calgary 23. über 1000 m. Seine Vereinskameradin Anna Seidel unterstrich als Sechste im A-Finale auf den 1500 m, erst recht als Zweite in Salt Lake City über 1000 m ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse.