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Shorttrack Weiter Hoffnung auf das Europacup-Finale

Von Peter Richter | 28.11.2018, 15:35 Uhr

Svea Rothe und Betty Moeske wollen nicht nur beim Heim-Event starten, sondern auch die EYOF-Teilnahme schaffen.

Wäre das ein Jammer, dürften die jüngeren Altersklassen nicht mehr – wie bisher immer – beim Europacup-Finale der Shorttrack-Junioren starten! Denn dann würde das Event vom 22. bis 24. März in der Rostocker Eishalle Schillingallee wohl ohne Lokalmatadoren vom ESV Turbine stattfinden…

Dabei besitzt dieser etwa eine Handvoll Kandidaten – aber die sind halt zu jung.

Die Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen, Verhandlungen auf höchster Ebene des Eisschnelllauf-Weltverbandes ISU sind offenbar noch im Gange.

Auch Betty Moeske und Svea Rothe hoffen auf ein gutes „Ende“. Was dieses Duo vom ESV Turbine drauf hat, bewies es gerade eindrucksvoll beim Starclass-Wettkampf in Bormio. Neben dem Europacup-Finale hoffen die beiden auch auf die Teilnahme am EYOF (European Youth Olympic Festival/11. bis 15. Februar in Sarajevo). Zwei Mädchen der Altersklasse C pro Nation dürfen dorthin. Im Moment liegt auf der Basis der 500- und 1000-Meter-Bestzeiten Svea klar vorn, hinter ihr Betty knapp vor der Dresdnerin Anna Baber. „Deadline“ ist das Jahresende 2018. Bis dahin kann u. a. noch beim Deutschlandcup an diesem Wochenende in Dresden oder beim Starclass der A/B-Jugend eine Woche später in Heerenveen (wo, obwohl jünger, auch Rothe und Moeske teilnehmen) Nachwuchs-Bundestrainerin Diana Scheibe mit Leistungen überzeugt werden.