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Handball 20:4 (12:0) – es war nicht das erwartet spannende Spiel

Von Klaus-Peter Kudruhs | 12.11.2019, 17:37 Uhr

Die Warnemünder Frauen erreichen bei der HSG Uni mühelos das Landespokal-Viertelfinale. Auch Schwaan und RHC II siegen.

Landespokal der Frauen, Achtelfinale:

SV Pädagogik Rostock – Schwaaner SV 25:30 (10:16)

Überraschender Sieg der Gäste beim favorisierten SV Pädagogik: Besonders Josephine Tschiersch freute sich riesig, hatte sie den Einheimischen doch allein zwölf Bälle ins Netz „geknallt“. Dabei hatte Schwaan nur zehn Spielerinnen zur Stelle. „Bei uns lief es von Beginn an nicht rund. Schon zur Halbzeit hatten wir sechs Treffer Rückstand“, so Pädagogik-Trainerin Christiane Weber. Aufgeben wollten die Gastgeberinnen jedoch nicht. Beim 22:25 (50.) konnten sie noch mal hoffen, aber der SSV legte schnell nach.

SV Pädagogik: Suckow, Biermann – Anja Schultz 8/3, Wandel 2, Drobek, Streblow 8, Klützow 1, Rosentreter 5, Stepanek, Asmus, Awe, Spang 1

Schwaan: Strübing, Utzmann – Radlof 3, Bolte 2, Abrahamczyk 5, Tschiersch 12/1, Aude 4, Ahrens 4, Bülow, Burghardt

HSG Uni Rostock – SV Warnemünde 4:20 (0:12)

Die Zuschauer in der Halle schüttelten immer mehr die Köpfe: Solch ein Spiel und solch ein Ergebnis hatten sie noch nicht erlebt. Der ersatzgeschwächte Zweite der Landesliga West, HSG Uni, hatte sich schon zur Pause längst aufgegeben. „Es war nicht das erwartet spannende und packende Spiel. Oder um es anders auszudrücken: Es war keine Werbung für den Handball. In der 12. Minute fiel das erste Tor“, formulierte Trainer Stefan Strack vom SVW, Zweiter der Landesliga Ost. Und Maria Kessy Czarschka vom Sieger befand: „Wir sind eine Runde weiter, und nur das zählt.“

HSG Uni: Glumm, Hein – Karow, Böttger, Teich, Zerbe, Magritz 2/1, Fuhl 1, Maier 1, Schön

SV Warnemünde: Bladt, Knoop – Marzahl 2, Tahn 1, Dombrowski 1/1, Boelter 6/2, Czarschka, Eisenberger, Jodmikat 2, Maske 2, Pingel 3, Jens 2, Schwebke 1

Mecklenburger SV – Rostocker HC II 19:29 (8:12)

Der RHC II hatte erwartungsgemäß keine Probleme, wenngleich Trainerin Brigit Polkehn feststellen musste: „Wir haben uns schwer getan, gegen hochmotivierte Gastgeberinnen ins Spiel zu kommen.“ In der Tat dauerte es bis zum 9:8 (24.), ehe der Favorit erstmals in Führung ging. In der zweiten Halbzeit nutzten die Rostockerinnen aber deutlich besser ihre Chancen. Spätestens mit den Toren von Sarah Müller zum 18:11 (40.) und 19:11 (41.) war die Partie entschieden.

Rostocker HC II: Nau, Kleinvogel – Janke, Duwe 3, Müller-Eigner 4/1, Pohanka 4, Rambow 1, Müller 2, Gaevert 2, Schwarz 1, Rose, Lilly-Marie Schultz 1, Leonhardt 5