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Rostock 21 Millionen für Schulen und Sport

Von Christine Weber | 20.10.2011, 08:52 Uhr

Knapp 21 Millionen Euro sollen im kommenden Jahr in die Sanierung von Rostocks Schulen und Sportanlagen fließen.

Der Kommunale Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung und entwicklung (KOE) will dabei einen Schwerpunkt auf die Schulen setzen.

"Ganz oben auf unsere Liste steht die Berufsschule für Metalltechnik an der Jägerbäk", sagte der Technische Leiter Kurt Reppenhagen bei der Vorstellung der Projekte im Schul- und Sportausschuss. Etwa 4,5 Millionen Euro werden dort 2012 planmäßig fließen. Mit dem Baubeginn rechnet der KOE im Sommer. Die Gesamtinvestition in das Bildungszentrum beläuft sich auf 12,7 Millionen Euro.

Auch am Schulkomplex in Reutershagen soll es vorangehen: Knapp 2,5 Millionen Euro sind für das Vorzeige-Projekt "Plus-Energie-Schule" vorgesehen. Im zweiten Schulhalbjahr soll der erste Bauabschnitt in der Grundschule abgeschlossen werden. Von März 2012 bis zum Ende der Sommerferien 2013 wird ein Erweiterungsbau für den gymnasialen Teil in Angriff genommen.

Für einen neuen Sportplatz in der Lichtenhäger Hundertwasser-Schule hat der KOE 1,2 Millionen Euro eingeplant. Der städtische Betrieb will im April mit dem Bau anfangen. Etwas mehr als eine Million Euro sollen in die Grundschule Gehlsdorf fließen. Hier müssen unter anderem die Toilettenanlagen saniert werden. Mit kleineren Beträgen stehen außerdem die Berufsschulen Dienstleistung/Gewerbe in der Hinrichsdorfer Straße und Alexander Schmorell in der Schleswiger Straße sowie die Förderschule in der Helsinkier Straße und die Regionale Schule Heinrich Schütz auf dem Programm des KOE. "Insgesamt ist das eine gewaltige Investitionsanstrengung", so Reppenhagen.

Schwimmbad wird auf die EM vorbereitet

Bei den Sportanlagen setzt der KOE 2012 die Schwerpunkte auf die Neptun-Schwimmhalle und die Freizeitsportanlage in Warnemünde. Für den Neptun-Komplex sind 2012 rund 3,4 Millionen Euro veranschlagt. Dort werden Umkleiden und Sanitärbereiche sowie Lüftung, Decken und Innenwände der 50-Meter-Halle erneuert. Außerdem muss die Halle für die bevorstehenden Europameisterschaften im Wasserspringen 2013 und 2015 fit gemacht werden. "Bund und Land wollen das Vorhaben finanziell begleiten", sagte Martin Meier, Leiter des Amts für Schule und Sport. Konkrete Zahlen zu erwarteten Fördermitteln gebe es noch nicht, da die Stadt die Verhandlungen gerade erst begonnen habe.

In Warnemünde will der KOE insgesamt 2,2 Millionen Euro in den zweiten Kunstrasenplatz, die Drei-Felder-Sporthalle und das Vereinsgebäude stecken. 2013 soll alles fertig sein. "Aus Sicht der Sportler ist das ein wichtiges Bauvorhaben", sagte Dr. Roland Bothe, Vereinsberater vom Stadtsportbund. Sowohl für den Schul- als auch für den Breitensport bedeute das eine enorme Verbesserung.