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Handball RHC-Frauen machen es sich zum Schluss selbst schwer

Von Klaus-Peter Kudruhs | 13.10.2019, 20:56 Uhr

Es reicht für die Rostocker Handballerinnen dennoch zum 25:24 in der Oberliga Ostsee-Spree bei ProSport 24 Berlin.

Die Handball-Frauen des Rostocker HC schwankten am Sonnabend bei ProSport 24 in Berlin, aber sie wichen nicht und gewannen das Spiel der Oberliga Ostsee-Spree mit 25:24.

Es war letztlich ein Start-Ziel-Sieg, aber mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Konnte man nach einer schnellen 4:0-Führung die Leistung der Gäste über 7:3 und 11:7 bis zum 15:9 noch richtig gut finden, so passierte nach einem 21:16-Vorsprung in der Schlussphase das, was die Dolphins eigentlich schon überwunden haben wollten: Sie waren auf einmal von der Rolle und retteten sich gerade so ins Ziel. Die Rostockerinnen sündigten im Ausnutzen ihrer Torchancen, agierten undiszipliniert und verloren so die Kontrolle über das Spiel.

Eigentlich hätte nach dem fünften von Victoria Schlegel verwandelten Siebenmeter zum 25:21 (58.) keine Gefahr mehr aufkommen dürfen, zumal Sara Peters gleich danach einen Strafwurf parierte. In doppelter Unterzahl wurde es für den RHC aber trotzdem fast noch dramatisch.

„Wir begannen heute ganz stark. Insbesondere Sophie Powierski, Nicole Rotfuß und Lea Dalinger haben nach vorn überzeugt. Dazu stand unsere Abwehr sicher“, sagte Ute Lemmel über die erste Halbzeit. „Zum Ende des zweiten Durchgangs haben wir uns das Leben aber selbst schwer gemacht.“

Rostocker HC: Peters, Clasen – Schlegel 5/5, Dallinger 1, Böhme 1, Johannisson 2, Kellert 1, Krüger 2, Bunke 3, Rohde, Powierski 4, Strack 1, Fränk 1, Rotfuß 4