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Handball 28:20 – ein eindrucksvoller Sieg des HC Empor

Von Bernd-Dieter Herold | 22.09.2019, 21:30 Uhr

Die Rostocker Männer stürmen die Halle des SV Anhalt Bernburg und festigen ihre Tabellenführung in der 3. Liga Nord-Ost.

Das war eindrucksvoll: Der HC Empor Rostock hat mit einem 28:20 (12:8) beim SV Anhalt Bernburg dessen Bruno-Hinz-Sporthalle gestürmt. Mit dem fünften Sieg in Serie verteidigte das Team von Chefcoach Till Wiechers in der 3. Handball-Liga Nord-Ost die Tabellenspitze. Am Sonntag kommt es um 16.30 Uhr in der Ospa-Arena zum Gipfeltreffen mit dem ebenfalls noch über eine weiße Weste verfügenden TuS Vinnhorst.

Vor 365 Zuschauern kamen beide Mannschaften in der Anfangsphase nicht so richtig in die Puschen. Treffer Nummer eins für die ohne ihren an der Schulter verletzten Regisseur Mislav Grgic antretenden Anhaltiner fiel erst nach 5:31 Minuten. Zuvor hatte der über 60 Minuten überragende Empor-Keeper Leon Mehler den ersten von drei Siebenmetern pariert. Nick Witte, der seine acht Tore alle vor dem Wechsel erzielte, brachte die Hansestädter erstmals in Front – 4:3 (11.). Ab Minute 16 (5:5) übernahmen die Männer um Kapitän Tim Völzke das Geschehen auf dem Parkett. Über die Stationen 8:6 (19.) und 10:6 (24.) wurden dem Gastgeber bis zum 12:6 (28.) die Grenzen aufgezeigt.

„Gegen das Defensiv-Bollwerk der Rostocker fanden wir einfach keine Lösungen“, resümierte der Bernburger Trainer Martin Ostermann nach der Partie.

In der Tat machten die Gäste die „Schotten“ dicht, ließen dem SV Anhalt wenig Spielraum. Mit dem Sprung zum 15:8, erzielt von Ole Diringer mit seinem ersten Treffer im HCE-Dress (35.), waren die Fronten frühzeitig klar. Empor ließ nicht locker, setzte über 21:15 (45.) bis zum 25:15 (53.) nach.

Till Wiechers: „Eine sehr souveräne Leistung. Wir hatten uns auf eine hitzige Partie eingestellt, doch mehr als 40 Fans machten das Spiel für uns fast zum Heimspiel. Danke!“

Bernburg: Link, Stemmler – Marschall 1, Friedrich 1, Ackermann, Schulze 2, Sliwka 3, Grafenhorst 1, Coßbau, Pavlovic 2, Richter 6/2, Godon 4

Rostock: L. Mehler, Langer – Asmussen 2, Haasmann, Kohnagel 1, D. Mehler, Mehrkens, Ottsen 2, Schütze 3, Tobeler 3, Völzke 3, N. Witte 8/1, L. Witte 2, Zboril 1, Diringer 3

Siebenmeter: Bernburg 5/2, Rostock 2/1

Zeitstrafen: Bernburg 10, Rostock 6 Minuten plus direkte Disqualifikation Dennis Mehler (51.)

Schiedsrichter: Pusch/Weiße (beide Radebeul)

Zuschauer: 365