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Handball 50 000. Teilnehmerin des Warnemünde-Cups geehrt

Von Klaus-Peter Kudruhs | 24.06.2019, 19:40 Uhr

Eine große Überraschung wartete in der Fiete-Reder-Halle Marienehe auf Emma Patzelt von der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf.

Zu einem überraschenden Höhepunkt bei der Siegerehrung zum vierten Turnier des Warnemünde-Cups im Handball 2019 wurde eine Extra-Ehrung, die bis zu ihrer Durchführung streng geheim war. Die Statistiker der größten „Handball-Fete“ in Mecklenburg-Vorpommern hatten den 50 000. aktiven Teilnehmer seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1985 ermittelt. Emma Patzelt von der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf war ebenso überrascht wie die fast 400 Zuschauer in der Fiete-Reder-Halle Marienehe, als sie aufgerufen wurde. Es kullerten kleine Tränen, als die Elfjährige unter Beifall eine schmucke Urkunde und ein Ehrengeschenk von Nadine Lustig als Vertreterin der Cup-Organisatoren überreicht bekam. Die Zahl 50 000 spricht ebenso für sich wie die Tatsache, dass es 2019 noch die 4500. Mannschaft in 35 Jahren geben wird.

Sportlich waren die beiden Turniere der E-Jugend (Jahrgang 2008 und jünger) aus Rostocker Sicht nicht sonderlich erfolgreich. Nur die Mädchen des SV Eintracht und des gastgebenden SV Warnemünde vertraten die Farben der Hansestadt. Leistungsmäßig reihten sich die Teams unter den elf teilnehmenden Vertretungen im Mittelfeld ein. Nach jeweils vierten Plätzen in der Vorrunde blieb ihnen letztlich nur das Spiel um Rang sieben. Die Truppe von Eintracht-Coach Gerhard Schumacher war denkbar knapp mit 7:6 über die Schützlinge von SVW-Trainerin Karola Wiegratz siegreich. Der Cup-Gewinn in dieser Altersklasse ging erneut an die Mädchen des Berliner TSC.

Bei den Jungen (Gewinner: 1. VfL Potsdam) war keine Mannschaft aus Rostock und aus MV vertreten.

Jung-Stiere setzen sich in der C-Jugend durch

Das Turnier der männlichen C-Jugend (Jahrgang 2004 und jünger) entschieden die Mecklenburger Stiere Schwerin ebenfalls in Marienehe durch ein 11:8 im Finale über das Team der Lausitzer Sportschule Cottbus für sich. Auch der HC Empor Rostock II – insgesamt Fünfter – konnte die Jung-Stiere nicht aufhalten und unterlag ihnen in der Zwischenrunde mit 10:17.

Als erfolgreichster Werfer zeichnete sich Leon Bahr, Sohn des Schweriner Trainers Ronald Bahr (früher u. a. für den HC Empor in der 2. Bundesliga aktiv), aus. Er traf in sieben Spielen 29-mal und wurde dafür zusätzlich geehrt.

Ein Turnier der weiblichen C-Jugend konnte nicht ausgetragen werden, weil nur eine Anmeldung vorlag.

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