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Warnemünde 5000 Euro für Seenotretter

Von Jenny Pfeifer | 31.05.2013, 06:46 Uhr

Für Sicherheit auf der Ostsee engagiert sich die Firma Sabik aus Schwerin.

Mit einer Spende von 5000 Euro hat der Hersteller von Fahrwassertonnen und Navigationslaternen gestern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen wahren Dienst erwiesen. "Wir werden den Betrag in den derzeitigen Bau eines neuen Seenotkreuzers investieren", sagt Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums Nordost. Als bisher einzige Firma in Mecklenburg-Vorpommern hat Sabik für den Schiffsneubau gespendet. "Dafür haben wir Unterstützung aus Singapur erhalten", sagt Westphal.

20 Meter wird der neue Seenotkreuzer lang sein - die "Arkona" ist im Vergleich 27,5 Meter lang. Die Größe für den Neubau reicht aus, da auf Mannschaftsunterkünfte an Bord verzichtet werden kann. "Sie wird an Land untergebracht", so der Leiter. Wo das neue Rettungsschiff eingesetzt wird, ist bisher noch nicht klar.

Auf die Unterstützung der Seenotretter ist auch die Schweriner Firma Sabik angewiesen. "Von Berufs wegen kennen wir die rauen Bedingungen auf See nur allzu gut", sagt Jens-Uwe Reißig (45), Geschäftsführer des Unternehmens.

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Entwicklung und Fertigung von Schifffahrtszeichen im Bereich der See- und Binnenwasserstraßen. Dazu zählen schwimmende Schifffahrtszeichen, Navigationslaternen und spezielle Kennzeichnungssysteme, beispielsweise für die Markierung von Offshore-Windkraftanlagen.

"Wir unterstützen unsere Kunden mit ganzheitlichen Lösungen", sagt Reißig. Neben der Entwicklung übernimmt die Firma auch die Installation sowie die Wartungs- und Servicearbeiten für Schifffahrtszeichen im laufenden Betrieb. Für die Ingenieure bedeutet das höchste körperliche Einsatzbereitschaft, auch bei widrigen Bedingungen auf See.