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In Nacht- und Nebelaktion 800-Tonnen-Stahlrohr im Rostocker Seehafen geborgen

Von Stefan Tretropp | 03.11.2018, 13:32 Uhr

Entgegen aller Prognosen, dass die Bergung des verunglückten Stahlrohrs im Rostocker Seehafen nach dem Unfall vom Mittwoch noch mehrere Tage andauern könnte, ist die Aktion in der Nacht zu heute erfolgreich abgelaufen.

Wie Hafenkapitän Gisbert Ruhnke bestätigte, ging die Bergungsaktion in der Früh zu Ende. Wie er weiter sagte, wurde der Fundamentpfahl mit speziellen Kränen gehoben und entlang der Pier gelagert. Beim Absturz des über 800 Tonnen schweren Rohres kam es sowohl am Schiff als auch an der Kaikante zu teils erheblichen Beschädigungen.

Erst am Montag könne entschieden werden, ob es zur Reparatur in eine Werft müsse. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen ist nun beauftragt worden, Ermittlungen zur Unfallursache aufzunehmen. Verantwortliche hatten kurz nach dem Unglück am Donnerstag einen Sichtschutz gegen neugierige Blicke am kompletten Zaun angebracht.