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Handball Es hat nicht sollen sein für die A-Jugend des RHC

Von Klaus-Peter Kudruhs und Peter Richter | 25.11.2018, 18:22 Uhr

Die Handballerinnen der A-Jugend des Rostocker HC sind am Sonntag in der Bundesliga-Vorrunde ausgeschieden.

Die Handballerinnen der A-Jugend des Rostocker HC hätten am Sonntag den TSV Nord Harrislee mit zwei Toren bezwingen müssen (Hinspiel 24:25), um das Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft zu erreichen. Sie unterlagen aber 25:30 (15:10) und schieden somit trotz des Sieges am Vortag gegen den VfL Oldenburg in der Bundesliga-Vorrundengruppe 7 aus. Dabei hatten sie in der ersten Halbzeit des Sonntags schon klar in Führung gelegen...

Das Samstags-Match gegen den VfL Oldenburg wurde jederzeit verdient mit 25:19 gewonnen. RHC-Vereins-Chef Olaf Meyer fasste die Meinung der 300 Fans zusammen: „Ein ganz wichtiger Erfolg, der Selbstvertrauen für das Sonntag-Spiel gegen Harrislee bringt.“ Im Duell mit Oldenburg kam der RHC schnell auf „Betriebstemperatur“. Nach dem 3:4 (11.) marschierten nur noch die Gastgeberinnen, markierten sieben Treffer am Stück zum 10:4 und lagen zur Pause 13:7 vorn. „Wir standen in der Abwehr wirklich gut, waren aggressiv gegen die jeweils Ballführende des VfL und sehr beweglich im gesamten Verbund“, so Trainerin Ute Lemmel. Ihr Assistent Torsten Deil ergänzte: „Kämpferisch stimmte alles. Die Mannschaft hat fast alles umgesetzt.“ Daran änderte sich auch im zweiten Teil absolut nichts. Oldenburg versuchte es mit der Herausnahme der Torhüterin und dem Bringen einer zusätzlichen Feldspielerin, was den Gästen aber nichts brachte.

Am Sonntag war die Fiete-Reder-Halle Marienehe noch viel voller als tags zuvor, und 30 Minuten lang sah es auch sehr gut aus für die Gastgeberinnen. Doch der Vorsprung schmolz. Zwar hielt Keeperin Sara Peters beim Stand von 18:17 einen Siebenmeter, doch kurz darauf lagen die Gastgeberinnen 19:20 im Rückstand, konnten nur noch bis zum 21:21 ausgleichen. Die Jung-Dolphins wurden mit ihren eigenen Waffen geschlagen, sprich ausgekontert. Sie konnten Harrislee im Positionsangriff kaum vor Probleme stellen, und die Gäste nutzten die Rostocker Fehlwürfe und Patzer gnadenlos aus. Beim 22:26 (55.), spätestens jedoch mit dem 23:27 (58.) war die Entscheidung gefallen.