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Handball Die A-Jugend des Rostocker HC zahlt viel Lehrgeld

Von Klaus-Peter Kudruhs | 09.09.2019, 00:35 Uhr

Das 17:27 in der Bundesliga beim Buxtehuder SV war, so Trainerin Lemmel, „für unser junges Team eine Riesenerfahrung“.

Es war der erwartet schwere Start: Die A-Jugend-Handball-Mädchen des Rostocker HC unterlagen in der ersten Bundesliga-Partie beim Buxtehuder SV, trainiert von der Ex-Rostockerin Heike Axmann, mit 17:27.

Die Gäste spielten munter drauflos (3:2/4.) und schienen bis zum 7:4 (9.) sogar die bessere Mannschaft zu sein. Doch dann hatte sich Buxtehude auf die RHC-Abwehr eingestellt und traf deutlich besser. Nach dem 7:7 gerieten die Mecklenburgerinnen über ein 8:12 zur Halbzeit mit 10:15 ins Hintertreffen.

Mit dem 12:20 (41.) war das Spiel für die Rostockerinnen ganz verloren.

„Wir haben den Favoriten 20 Minuten lang gefordert, kamen dann aber von unserer Linie ab. Wir schlossen zu oft überhastet ab und warfen auch nicht mehr genau genug. Unser Blockverhalten in der Abwehr klappte nicht wie gewünscht. Bei jedem Ballverlust konterten die Gastgeberinnen gnadenlos“, so das erste Fazit von Trainerin Ute Lemmel. Sie bescheinigte Buxtehude eine reife und konsequente Spielweise nach vorn und bedauerte, dass ihre Mannschaft eigentlich nur für die Jugend-Bundesliga zusammengestellt wird und als Einheit sonst kaum Spiele hat. Das lösen andere Vereine auf diesem Niveau besser.

So zahlten die RHC-Mädchen erst einmal jede Menge Lehrgeld. „Aber das Spiel gegen Buxtehude war für unser junges Team auch eine Riesenerfahrung“, sagte Ute Lemmel.

Rostocker HC: Sara Peters, Lena Clasen – Rieke Anderson, Kira Beinlich, Lea Dethloff, Vivienne Hildebrandt, Xenia Hildebrandt, Lea Kellert 2, Frances Krüger 52, Jannika Mai 1, Luisa Schubert 3, Aenna Schult, Lilly Schultz 1, Emily Selle 1, Hanna Strack 4, Emily Stritz