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Schwere Partien für die Piranhas aus Rostock Ab heute ruft die Pflicht

Von Arne Taron | 28.09.2012, 10:48 Uhr

Es geht zur Sache im Eishockey: Die Rostocker Piranhas sind im Nord-Ost-Pokal heute Abend bei den Saale Bulls des MEC Halle zu Gast. Am Sonntag empfangen sie die Icefighter aus Leipzig.

Am vergangenen Wochen-ende gab es für die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs zwei Testspiel-Niederlagen gegen den Ost-Oberligisten FASS Berlin (A 2:4, H 4:5). Nun geht es erstmals im Nord-Ost-Pokal zur Sache. Es stehen zwei überaus schwere Partien an: Heute 20 Uhr tritt der REC beim MEC Halle an, am Sonntag um 19 Uhr gastieren die Icefighter aus Leipzig in der Eishalle Schillingallee.

Wolfgang Wünsche: "Wir sind auf einem guten Weg"

Die Saale Bulls haben zuletzt gegen ihren Kooperationspartner aus der DEL, die Hannover Scorpions, lediglich 4:5 verloren. Wie seit vielen Jahren hat das Trainergespann Uwe Liebetrau und Jiri Otoupalik erneut ein sehr starkes Aufgebot zur Verfügung. Trotzdem werden die Raubfische versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Auch die Leipziger haben einen ausgereiften Kader. Bis jetzt absolvierten sie zwei Vorbereitungsspiele. Gegen die Selber Wölfe aus der Oberliga Süd verloren sie mit 2:5, beim Liga-Konkurrenten Chemnitz gewannen sie 8:4.

"Wir freuen uns auf das ewige Duell mit Leipzig. Wir haben in den zurückliegenden Wochen viel und hart gearbeitet. Das Zusammenspiel unserer neu zusammengestellten Mannschaft funktioniert immer besser", so REC-Coach Pavel Blaha. Sein Kollege, der Trainer-Fuchs Wolfgang Wünsche, ergänzt: "Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Nun gilt es am Feinschliff zu arbeiten und technisch-taktische Sachen einzustudieren. Zunächst liegen zwei sehr harte Pokalpartien gegen gute Teams vor uns."

In der Oberliga Nord geht es am 7. Oktober beim HSV los

Mit den Punktspielen beginnen die Piranhas am Sonntag, dem 7. Oktober, um 18.30 Uhr beim Hamburger SV. Die Rostocker haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll mit 84 Punkten aus 32 Spielen (274:91 Treffer) ihren Titel in der Oberliga Nord verteidigt. Nun nimmt die Mannschaft erneut Anlauf und will zum dritten Mal hintereinander Meister werden. Drei Abgängen (Koubenski, Schimming, Janke) stehen eine Reihe vor allem junger Neuzugänge gegenüber. "Wir haben die Mannschaft weiter verjüngt und haben zudem eine hohe Rückkehrrate an Spielern. Das ist ein Indiz für unsere gute und ehrliche Arbeit hier. Wir versuchen wieder das Bestmögliche zu erreichen und konzentrieren uns auf die Oberliga Nord. In der Aufstiegsrunde wollen wir dann möglichst einen Tick besser sein, als wir es in der zurückliegenden Saison waren", formuliert REC-Präsident Peter Dickmanns die Ziele.