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Ausstellung Architekten zeigen Entwürfe

Von TOHI | 22.10.2018, 21:00 Uhr

Rosengarten-Pläne hängen bis Ende Oktober im Rathaus aus. Baustart für das neue Wohnquartier ist im nächsten Jahr.

Umringt von neugierigen Besuchern steht René Schneiders in der Rathaushalle und deutet auf die Stellwand vor sich. An ihr ist der Siegerentwurf seines Architekturbüros A-Quadrat für die Wohnbebauung des Grundstücks neben dem Rosengarten angepinnt. „Als Grundthema haben wir zwei Seiten definiert“, erklärt Schneiders. „Die hintere Seite ist landschaftlich geprägt und die vordere zur August-Bebel-Straße geschlossener, ohne Balkone.“ Durch den Kniff, die Fenster jeweils versetzt anzuordnen, „haben wir versucht, die Geschossigkeit runter zu modellieren“, so der Architekt.

Die Jury konnten die Hamburger mit ihrem Vorschlag überzeugen. Seit gestern haben auch die Rostocker die Chance, sich im Detail mit den Plänen für das prominente Innenstadtgrundstück auseinanderzusetzen. Die Wohnungsgenossenschaften Schifffahrt-Hafen (WGSH) und Marienehe als Bauherren stellen die insgesamt sechs Wettbewerbsbeiträge bis zum 31. Oktober im Rathaus aus. Sie wollen zusammen 155 Zwei- bis Vierraumwohnungen bauen, 122 davon plant die WGSH. Deren Vorstand Roland Blank sagt: „Wir wollen Ende Januar den Bauantrag einreichen.“ Als erstes soll dann die Tiefgarage errichtet werden, bis Ende 2022 der gesamte Komplex bezugsfertig sein. Diese Frist schreibt der Vertrag mit der Stadt vor, die das Grundstück ohne Ausschreibung vergeben hatte. „Wir haben vor drei Jahren gesagt, wir gehen einen neuen Weg und beziehen die Genossenschaften ein“, so Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Und das am Rosengarten, am Groten Pohl und in der Ziolkowskistraße.