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Ein Artikel der Redaktion NNN

Segeln ASVW-Crew wird auf dem Wannsee in Berlin Fünfter

Von Peter Richter | 25.08.2019, 22:52 Uhr

In der 3. Runde der 2. Bundesliga war nach einem Top-Auftritt am Sonnabend sogar ein Platz auf dem Podium möglich.

Zunächst befand sich die Crew des Akademischen Segelvereins Warnemünde auf dem Berliner Wannsee ganz wie erhofft auf grandioser Aufholjagd. Am Freitag mangelte es an Wind, konnte nur ein Flight über die Bühne gebracht, dieser jedoch gewonnen werden. Am Sonnabend legten Johanna Meier, Willy Brandt, Benjamin Franke und Hauke Sponholz mit den Platzierungen 3, 1, 3, 1, 1, 3 und 2 eine Superserie hin und waren damit vorübergehend Zweiter des Wochenendes. Der Sonntag jedoch war nicht der Tag des ASVW. Teamchef Gunnar Voigt am Mittag: „Frühstart, noch mal Frühstart (aber korrigiert) und ein Protest – da kommt dann nur OCS (On the Course Side = sieben Punkte – d. Red.), Platz vier und sechs raus.“ Das Abschneiden in den noch folgenden drei Einzelregatten: 3, 6, 2. „Der Wind war sehr schwierig zu lesen, dazu kamen kleine Fehlentscheidungen, die zu einem Penalty oder Frühstart führten“, sagte Steuerfrau „Jojo“ Meier.

Der ASVW wurde in Berlin letztlich Fünfter. Vor den beiden abschließenden Wettkämpfen vom 13. bis 15. September in Kiel sowie vom 17. bis 19. Oktober in Glücksburg hat er sich im 18er-Feld auf Rang acht verbessert. Mindestens Vierter müssten die Warnemünder werden, um auf Anhieb in die 1. Bundesliga zurückzukehren. „Zwar ist Platz fünf ein gutes Ergebnis, aufgrund der Leistung am Sonnabend können wir uns aber nicht so sehr freuen. Ein Podiumsplatz wäre hier möglich gewesen“, fasste Gunnar Voigt zusammen.