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Handball HC Empor B-Jugend stolpert bei 24:23 gerade so ins Ziel

Von Klaus-Peter Kudruhs | 22.10.2019, 17:41 Uhr

Die Rostocker Jungen besiegen den Letzten Narva Berlin nur mit Mühe. Die Mädchen des RHC verlieren in Neubrandenburg.

Die B-Jugend-Handballer des HC Empor sind mit 4:6 Punkten erst einmal dort angekommen, wo sie am Ende der Saison landen möchten: Platz sechs würde für den Verbleib in der Oberliga Ostsee-Spree reichen. Aber mit der Leistung vom 24:23 gegen den Letzten SG Narva Berlin (10./0:10) wird es wohl ganz schwer mit dem Klassenerhalt.

Die Rostocker stolperten mal gerade so über die Ziellinie. Trainer Tristan Staat war nicht sonderlich begeistert: „Wir hatten eine hohe Anzahl von technischen Fehlern. Viele gut herausgespielte Chancen blieben ungenutzt. Aber die Mannschaft hat mit Tempohandball und großem Kampfgeist viel wettgemacht. Der Schlüssel zum Erfolg waren wohl unsere zwei Treffer in Unterzahl.“ Der Coach lobte die gute Leistung von Victor Malchow im Tor, der den Sieg festhielt.

Der HCE ließ sich in der ersten Hälfte zu sehr in die Defensive drängen. Nach dem 9:10 zur Pause gelang es ihm erst mit dem 21:19 (44.), etwas mehr Luft zwischen sich und die Gäste zu bringen. Nach dem 24:21 (48.) kam Narva noch gefährlich näher, aber nicht vorbei.

HC Empor: Victor Malchow, Moritz Witte – Alexander Schütze, Marvin Allwardt, Mika Stolz 8, Niklas Aevermann 5/2, Matti Häfner 4, Max Kahl 1, Lennard Kaschinski 2, Juri Richter 3, Finnegan Wittkopp 1, Jan Schulz, Ole Brüggmann

Wieder einmal Lehrgeld gezahlt

Dass die B-Jugend-Handballerinnen des Rostocker HC (6./2:4 Punkte) in der Oberliga Ostsee-Spree beim SV Fortuna 50 Neubrandenburg (4./4:2) mit 19:20 verloren, lag ganz und gar an ihnen selbst.

Trainerin Bärbel Kordt: „Unsere Mannschaft spielte zunächst schnell, war voller Ideen und auch effektiv im Torabschluss. Die 12:7-Pausenführung war mehr als verdient. Aber trotz mahnender Worte, weiter konzentriert zur Sache zu gehen, waren plötzlich die Ruhe und Gelassenheit aus den ersten 25 Minuten verschwunden. Die Abwehr fasste nicht mehr zu, und auch die Tormädchen bekamen weniger Bälle. Unser Torabschluss lag nur noch bei knapp 40 Prozent.“

So schmolz der Vorsprung der Gäste Tor um Tor bis zum 17:17 (39.) zusammen. Am Ende legten die Vier-Tore-Städterinnen immer vor und markierten 42 Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer.

„So mussten wir wieder einmal Lehrgeld zahlen, weil wir acht, neun, ja, zehn gute Möglichkeiten nicht im Neubrandenburger Kasten unterbrachten, darunter drei Siebenmeter“, meinte Bärbel Kordt abschließend.

Rostocker HC: Lucy Schelske, Leonie Büchert – Vivienne Hildebrandt 2/2, Sina Stoll, Luisa Schubert 6, Jette Köppen, Aenna Schult 1, Emily Selle 1, Emilia Schultz, Henrike Diener 1, Jannika Mai 3, Lea Dethloff 4, Megan Pieth 1