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Handball B-Jugend des Rostocker HC bleibt ungeschlagen

Von Klaus-Peter Kudruhs | 13.11.2018, 14:33 Uhr

In der Handball-Oberliga Ostsee-Spree der B-Jugend gab es für die Mädchen des RHC und die Jungen des HC Empor Siege.

In der Oberliga Ostsee-Spree der weiblichen Handball-B-Jugend blieb der Rostocker HC auch im dritten Spiel ungeschlagen und setzte sich beim Berliner TSC mit 24:18 durch.

„Wir begannen das Spiel ein wenig zu abwartend. Es dauerte gut 15 Minuten, bis wir uns auf den Gegner eingestellt hatten“, so Trainerin Ute Lemmel, die das Team zusammen mit Thomas Rohde betreut. Nach 0:2-Rückstand bekam der RHC über 6:5 bis zum 15:13 nach den ersten 25 Spielminuten dank der Abwehr um die wieder starke Nele Kleinvogel im Tor zunehmend Zugriff auf die Berliner Offensive. Als gleich nach dem Seitenwechsel Lea Dethloff und Megan Pieth zum 17:13 trafen, war das eine gewisse Vorentscheidung. „Wir haben eine solide Mannschaftsleistung geboten. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass wir auf jede taktische Variante des TSC eine passende Antwort wussten“, lobte Ute Lemmel.

RHC: Kleinvogel, Langner – Nowak 4/1, Schubert 2, Köppen 2, Schult 2, Mai 7, Dethloff 4, Beinlich 1, Pieth 2

Ebenfalls in der Oberliga Ostsee-Spree der B-Jugend fegten die stark aufspielenden Jungen des Siebenten HC Empor den bis dato Vierten LHC Cottbus mit 28:14 (9:7) förmlich aus der Fiete-Reder-Halle Marienehe.

„Zunächst hatten wir zwar über unsere aggressiv stehende und beweglich agierende Abwehr Zugriff auf das Spiel, aber im eigenen Aufbau war noch zu viel Nervosität, was zu Ballverlusten und ungenauen Torwürfen führte“, schilderte Coach Andreas Köster den Verlauf der ersten 25 Minuten. „Für die zweite Halbzeit verlangte ich von meinen Jungen eine deutlich größere Laufbereitschaft, ein höheres Tempo und mehr Eins-gegen-Eins-Aktionen.“

Die Rostocker nahmen die Hinweise an, spielten deutlich schneller und auch körperbetonter. So kam Cottbus nur noch zu sieben weiteren Toren, Empor indes erzielte 19 (!). Mit dem 17:10 (35.) war die Partie entschieden. Der HCE konnte munter durchwechseln, ohne dass es einen Bruch gab. So kam auch Keeper Willi Langer nach längerer Verletzungszeit zum Einsatz und zeigte, dass mit ihm zu rechnen ist.

HC Empor: Uhl, Langer – Dobbert 1, Drews 4, Krull 3, Reimer 9/3, Serowitzki, Allwardt 2, Reichardt 2, Horlitz 3, Schröder 2, Aevermann, Bahr 2, Neumann