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Ein Artikel der Redaktion NNN

BauProjekte Baukunst entdecken und erleben

Von Redaktion svz.de | 29.06.2015, 06:00 Uhr

Der Tag der Architektur lockte viele Besucher in die geöffneten Gebäude der Hansestadt.

Architektur hat Bestand. Unter diesem Motto stand der diesjährige deutschlandweite Tag der Architektur. An diesem Wochenende konnten Besucher einen Einblick in verschiedene Gebäude und ihre architektonischen Besonderheiten bekommen.

Ob Neubau oder Umbau, die Architekten haben den Besuchern vor Ort ein umfassendes Bild des jeweiligen Projektes gegeben. Neben vielen geschäftlichen und öffentlichen Projekten wurden auch private Bauprojekte vorgestellt. Ein Beispiel ist die Baugemeinschaft Die Bröker. Dort entstehen im Petriviertel 23 Wohnungen und ein Gemeinschaftsraum. Die Baugemeinschaft möchte in guter Nachbarschaft leben und eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Aktivitäten sein.

„Das Projekt soll nicht nur Wohnen, sondern auch Gemeinschaft bringen“, erklärt Architektin Heike Lachmann. Sie beteiligt sich am Tag der Architektur, um den Menschen ihr Fachgebiet nahezubringen. „Es ist eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung von Architektur zu vermitteln“, so die Architektin.

Wer sich für den Beruf und dessen Möglichkeiten interessiert, kann sich in den offenen Büros über aktuelle Projekte informieren. Auch Peggy Kastl öffnet am Tag der Architektur ihr Büro. „Die Besucher bekommen an diesem besonderen Tag Einblicke in Räume und auch private Rückzugsbereiche, die man sonst nicht sieht“, erzählt die Innenarchitektin. Sie nutzt ebenfalls die Chance, Architektur mit ihren Möglichkeiten den Menschen näherzubringen. Das gelingt den Teilnehmern mit dem Tag der Architektur sehr gut. Überall gibt es eine Vielzahl an interessierten Besuchern. „Es ist schön, mal einen Blick in die Objekte werfen zu können, die sonst geschlossen sind“, sagt Landschaftsarchitektin Katja Trippler. Besonders die Erklärungen und zusätzlichen Informationen von den jeweiligen Architekten machen den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Ein beliebtes Event war eine Radtour entlang der Stationen. „Alle Orte des Tages kann man prima mit dem Rad erreichen, weshalb sich eine solche Tour angeboten hat“, erzählt Organisator Leo Dainat. Die Tour hat nahezu alle Stationen angefahren und vor Ort Führungen von den jeweiligen Architekten erhalten. Auch Regen und Gewitter konnten die Interessenten nicht von ihrer guten Laune und der Radtour abhalten. Die letzte Station war die Kindertagesstätte St. Marien. Anschließend gab es dort für die Radler ein kleines Grillfest.