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Silvester-Bilanz in MV Brände und Körperverletzungen

Von Sabrina Winter und Hannah Wagner | 01.01.2019, 13:08 Uhr

Im Nordosten hat das neue Jahr verhältnismäßig ruhig begonnen. In der Silvesternacht rückten Polizei und Feuerwehr in MV meist nur zu kleineren Einsätzen aus.

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Menschen das Jahr 2019 größtenteils friedlich begrüßt. Polizei und Feuerwehr seien in der Silvesternacht zwar mehrfach wegen Bränden, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen ausgerückt, doch vieles sei „eher Kleinkram“ gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei Rostock am Dienstag. So seien etwa Papierkörbe und Mülltonnen durch Böller in Brand gesetzt worden. Insgesamt wurde die Rostocker Polizei zu 250 Einsätzen gerufen. Größere Vorkommnisse wie sexuelle Übergriffe wurden nicht gemeldet.

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Auch der Polizei in Neubrandenburg waren keine außergewöhnlichen Vorkommnisse bekannt. Sie verzeichnete insgesamt 230 Einsätze in der Silvesternacht - meistens Ruhestörungen und Körperverletzungen. „Es war verhältnismäßig ruhig“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Fazit der Polizei: Ruhiges Silvester in MV

In Mierow in Westmecklenburg erlitt ein Mann eine Rauchgasvergiftung, als er sein in Brand geratenes Auto löschen wollte. Es entstand ein Sachschaden von 10000 Euro. In Klein Trebbow (Landkreis Nordwestmecklenburg) fingen drei Fahrzeuge und ein Carport Feuer. Hier betrug der Schaden 50000 Euro. In allen Fällen war die Brandursache zunächst unklar, laut Polizeisprecher liegt es aber nahe, dass Böller die Feuer verursachten.

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In der Nähe des Ortes Gribow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) wurde eine 63-jährige Autofahrerin bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt. Sie kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst unklar. Rettungskräfte brachten die 63-Jährige in die Uni-Klinik Greifswald.

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Außerdem hatten in der Silvesternacht Unbekannte in Dummerstorf (Landkreis Rostock) und Grabow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) je einen Zigarettenautomaten gesprengt. Sie verursachten einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.

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