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Corona Jahresempfang der IHK zu Rostock fällt aus

Von NNN | 09.03.2020, 15:00 Uhr

Festredner Joachim Gauck sagt seine Teilnahme ab, da es in seinem Umfeld einen Corona-Verdachtsfall gibt. Neuer Termin wird gesucht.

Das Corona-Virus macht der IHK zu Rostock einen Strich durch die Rechnung. Wie die Kammer mitteilt, wurde "schweren Herzens" entschieden, den für Dienstag geplanten Jahresempfang abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Hintergrund ist die Entscheidung ist die Absage des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der als Festredner an der Veranstaltung teilnehmen sollte und einen wichtigen Part im Programm des Empfangs ausgemacht hätte.

Neuer Termin soll gefunden werden

"Gerade vor dem Hintergrund des 30-jährigen Neu-Bestehens der IHK zu Rostock wollten wir an jenem Tag die regionale Wirtschaft in besonderer Weise würdigen. Da uns aber heute Mittag die Information erreicht hat, dass es im Umfeld des Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck einen Corona-Verdachtsfall gibt und unser Festredner damit aus Vorsichtsgründen für morgen abgesagt hat, werden wir unseren IHK-Jahresempfang verschieben", erklärte IHK-Präsident Klaus-Jürgen Strupp am Montag.

Zu diesem Schritt habe sich das Präsidium entschieden, nachdem es sich aufgrund der neuen Entwicklung in der Sache beraten hatte. Gerade weil Gauck für die 30-minütige Festrede vorgesehen war und angesichts der Unsicherheit in der Bevölkerung wegen des Corona-Virus wolle die Kammer nun einen alternativen Termin finden.

Entscheidung nicht leicht gefallen

"Wir hoffen auf das Verständnis aller, die sich auf den IHK-Jahresempfang gefreut hatten. Wir freuen uns, die Gäste schon bald unter besseren Umständen zu einer der künftigen IHK-Veranstaltungen begrüßen zu können", so Strupp. "Unser Jahresempfang war mit großer Professionalität, Herzblut und Leidenschaft geplant, daher möchten wir nochmals versichern, dass uns die Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Für heute bleibt uns nur die gute Hoffnung, dass das Corona-Thema die Menschen in der Region nicht allzu sehr in ihren betrieblichen, beruflichen und privaten Aktivitäten einschränken wird."

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