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Ein Artikel der Redaktion NNN

Marinestützpunkt Hohe Düne Crew Charlie ist gesund zurück

Von MAPP | 14.06.2017, 21:00 Uhr

Endlich wieder da: Die 67-köpfige Besatzung der Korvette „Braunschweig“. Das Schiff hat 41 600 Seemeilen zurückgelegt #wirkoennenrichtig

Bei strahlendem Sonnenschein ist heute die Korvette „Braunschweig“ aus ihrem Unifil-Einsatz zurückgekehrt. Das Polizeiorchester des Landes spielte zur Begrüßung. Sascha Zarthe, Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, dankte Korvettenkapitän Robert Schmidt und der 67-köpfigen Crew für die geleistete Arbeit. „Bei einem Besuch in Barcelona konnte ich mich davon überzeugen, wie hoch motiviert die Mannschaft war und wie gut die ,Braunschweig’ von Kommandeur Robert Schmidt geführt wurde“, lobt er.

Für den Kommandanten waren der Personalaustausch mit dem UN-Hauptquartier in Naqoura, die Boarding-Übungen mit den Kräften der Libanesischen Marine und eine Übung mit dem Such- und Rettungsdienst aus Zypern einige Höhepunkte der Mission. Während des Einsatzes wurden die Häfen Rota, Limassol, Beirut, Barcelona und Vigo angelaufen. Das Schiff hat in den 13 Monaten insgesamt 41 600 Seemeilen zurückgelegt. „Ein besonderes Ereignis war die Zusammenarbeit mit Nicht-Nato-Einheiten“, bilanziert Kommandant Schmidt.

Im Marinestützpunkt Hohe Düne freuten sich die Angehörigen und Freunde der Besatzung Charlie über die Rückkehr ihrer Lieben. Die 21-jährige Laura Seeger wartete sehnsüchtig auf Freund Tony Siegmund. Die junge Frau hatte ein besonderes Geschenk für ihn: Sie erwartet im Oktober das erste gemeinsame Baby und kam schon mit kleinem Bäuchlein. Auf Tony wartete die gesamte Patchwork-Familie mit Schwiegereltern und deren kleinen Kindern, seiner Mutter Ina Siegmund und den Großeltern.

Auch Manuela und Andreas Lembke aus der Lüneburger Heide hatten ihren Sohn und Tobias mit Spruchband begrüßt. Obermaat Max Dönau wurde von seinen Eltern Kerstin und Jens-Uwe sowie Freundin Janine Schaar mit Plakat begrüßt. Im Anschluss an die Zeremonie durften alle auf die Korvette. Die „Braunschweig“ fährt 2017 keinen weiteren Einsatz.