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Handball Da kommt einiges auf den HC Empor Rostock zu

Von Bernd-Dieter Herold | 07.11.2019, 19:38 Uhr

Der SC Magdeburg II, am Sonnabend Gegner des HCE in der 3. Liga Nord-Ost, ist mit Nachwuchs-Nationalspielern gespickt.

Nach der Talenteschmiede der Füchse Berlin bekommt es der HC Empor Rostock am 12. Spieltag am Sonnabend ab 18.30 Uhr in der Ospa-Arena nun mit der des SC Magdeburg zu tun.

Die „YoungsterS“ sind so etwas wie die Sphinx der 3. Handball-Liga Nord-Ost – mal hui, mal pfui. Zuletzt setzte es auf eigenem Parkett gegen Potsdam eine 24:29-Schlappe.

Es gibt aber auch das andere Gesicht der Elbestädter. Und das vor allem auswärts. So holte der SCM II in Altenholz ein 27:27, sahen sich die Mecklenburger Stiere Schwerin beim 28:28 zwischenzeitlich mit sieben Toren im Rückstand. Auch beim 30:33 in Hildesheim hielt Magdeburg II bis kurz vor dem Ende den Ausgang offen.

Das erinnert alles an den Auftritt in der Ospa-Arena vor fast einem Jahr. In einer tempogeladenen Partie hatte der HCE alle Mühe, um als 32:30-Sieger das Spielfeld zu verlassen.

„Top ausgebildet, extrem motiviert, stets sehr gut eingestellt“, hatte Empor-Cheftrainer Till Wiechers über die Füchse II geurteilt. „Das trifft ebenso auf die Magdeburger Handball-Schule zu“, so der 36-Jährige.

Aus NNN-Sicht besitzt der SCM II vielleicht sogar noch einen Tick mehr an spielerischer Stärke, denn in seinem Aufgebot tummeln sich die Nachwuchs-Nationalspieler: Lukas Diedrich (U 21), Niclas Behrendt (U 19/beide Tor), Yannik Danneberg (Rückraum links), Niclas Danowski (beide U 21/Kreis) sowie die zum U19-Kader gehörenden Carl Haake (Rückraum Mitte), Renars Uscins (Rückraum rechts) und Außen Felix Eßling.

„Da wird einiges auf uns zukommen. Die spielen sehr variabel, finden immer wieder Lösungen“, weiß HCE-Abwehrchef Stefan Wilhelm aus dem Vorjahr. Speziell Danneberg kann einen Kontrahenten „erschießen“. Werden er und Uscins offensiv gestellt, schlägt die Stunde von Danowski am Kreis.

Das wird wahrlich keine leichte Aufgabe. Um diesen Kontrahenten schachmatt zu setzen, bedarf es hinten und vorn Konzentration über volle 60 Minuten.