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Von Christine Zimmermann | 12.12.2013, 22:00 Uhr

Auch Bundespräsident Joachim Gauck beteiligt sich

Eine Trennung von Arbeit und Privatleben ist ihr sehr wichtig. „Man sollte nie vergessen, dass das Private die Akkus für die Arbeit auflädt.“ Doch gerade in Zeiten, in denen beruflich viel Streß herrscht, nimmt auch sie manchmal die Arbeit mit nach Hause. Ihre Aufgabe liegt Dörte Schlaack im Blut, denn auch ihre Mutter war Sozialarbeiterin. Erst mit 30 entschließt sich die heute 43-Jährige, Erziehungswissenschaften zu studieren. An die Zeit des Studiums denkt Dörte Schlaack gern zurück. „Wenn ich es mir leisten könnte, wäre ich ein ewiger Student. Man hatte so viele Freiheiten“, sagt sie. Auch die Vielfalt der Themen und die Bereiche des Studiums haben sie fasziniert. Neben der Betreuung der Obdachlosen gibt es auch noch die Dokumentation der Arbeit, die sie immer mehr beansprucht. Trotzdem nimmt sich die Sozialarbeiterin Zeit für die Gespräche – denn für sie geht es in erster Linie um die Menschen.


Sozialarbeiterin hilft Obdachlosen
Vertrauen und Ehrlichkeit werden bei Dörte Schlaack groß geschrieben. Die Sozialarbeiterin betreut Personen, die zurzeit wohnungslos sind. Sie finden im Sozialen Integrationszentrum vorübergehend eine Wohnung und Hilfe.