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Handball Den Besitzer der roten Laterne nicht unterschätzen

Von Bernd-Dieter Herold | 14.11.2019, 16:01 Uhr

Die Männer des HC Empor wollen die Auswärts-Aufgabe Handball Hannover-Burgwedel am Sonnabend vollkonzentriert angehen.

Zu große Sprüche können auch nach hinten losgehen. So hatte Karsten Höhns, Schatzmeister von Handball Hannover-Burgwedel – am Sonnabend ab 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel Gastgeber für den HC Empor – angesichts der Neuverpflichtung von sechs mehr oder weniger gestandenen Aktiven vor dem Spieljahr 2019/20 der 3. Liga Nord-Ost getönt: „Wer in der neuen Saison in die Tabelle schaut, sollte von oben anfangen zu lesen.“ Anspruch und Wirklichkeit gehen aber weit auseinander: Die DATALINErs haben die rote Laterne fest in ihrem Besitz.

Unterschätzen dürfen die auf Rang zwei liegenden Rostocker den Kontrahenten allerdings nicht. „Das haben wir auch keinesfalls vor“, sagt Kapitän Robert Wetzel. Zwar sind die Hansestädter klarer Favorit, doch die Niedersachsen um die Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke müssen angesichts von erst vier Punkten sowie gleicher Anzahl Rückstand auf das rettende Ufer liefern. Nach der 14:32-Heimklatsche gegen Liga-Primus Dessau-Roßlauer HV und dem 26:35 zuletzt beim 1. VfL Potsdam stehen vor allem die Leistungsträger in der Pflicht.

Dem Statement von Empor-Routinier Tim Völzke „Jeder kann in unserer Staffel jeden bezwingen“ kann nur zugestimmt werden. Die DATALINErs machten auf eigenem Parkett schon Hildesheim (20:21) und den Mecklenburger Stieren Schwerin (24:25) zu schaffen, „fegten“ den SC Magdeburg II von der Platte (28:15), gaben sich Vinnhorst auswärts nur 27:28 geschlagen.

Vor fast einem Jahr setzte sich der HCE mit einer konzentrierten Leistung 26:20 durch. Ähnlich fokussiert soll die neue Aufgabe angegangen werden, um weiter Selbstvertrauen für das am 1. Dezember (18 Uhr) in der Stadthalle folgende Spitzenduell mit Dessau-Roßlau – 3300 Karten sind bisher schon verkauft – zu tanken.